Der Wunschbaum für der Diakonie in der Sparkasse war ein Erfolg. Darüber freuen sich: v.l. Christina Heine, Nikolai Marotta, Jonas Franzen (Diakonie) und Oliver Chochollek (Sparkasse).
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Der Wunschbaum für der Diakonie in der Sparkasse war ein Erfolg. Darüber freuen sich: v.l. Christina Heine, Nikolai Marotta, Jonas Franzen (Diakonie) und Oliver Chochollek (Sparkasse).

Wohltätigkeit

Diese herzerwärmenden Geschenke von Hertenern rühren Wohnungslose zu Tränen

  • Daniel Maiß
    vonDaniel Maiß
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Die Tafel in Bochum hatte ihre Weihnachtsaktion eingestellt, weil zum Teil Müll in den Geschenk-Paketen landete. Die Hertener machen vor, wie es richtig geht.

Welcher Zauber von lieben Worten auf einer Weihnachtskarte ausgeht, hat Christina Heine erfahren. Sie ist wohnungslos, lebt mit ihrem Hund Balu auf der Straße. Und für ihr Tier hat sie sich bei der Wunschbaum-Aktion der Diakonie und der Sparkasse ein Hundehalsband für ihren treuen Begleiter gewünscht, nichts für sich selbst. Als sie das Päckchen am 23. Dezember bei der Diakonie auspackte, war sie von der Liebe fürs Detail begeistert. Die Schenkenden hatten sich richtig Mühe gegeben. Und die Worte auf der Karte ließen alle Dämme der sonst so starken Frau brechen. "Das hat mich so berührt. Ich habe geweint. So etwas kenne ich gar nicht", erinnert sie sich. 

Müll in Weihnachtspaketen

Die Obdachlosen, deren 64 Wünsche in der Hertener Sparkassen-Filiale hingen und erfüllt wurden, sind dankbar. Denn, dass sogar noch mehr als sie sich gewünscht haben, in den Paketen war, ist keine Selbstverständlichkeit. Im Jahr zuvor hatte die Bochumer Tafel ihre Weihnachtsaktion eingestellt, weil sich dort zum Teil Altkleider und abgelaufene Lebensmittel in den Päckchen fanden.

Hertener verhalten sich vorbildlich

Ganz anders war es in Herten. Nikolai Marotta berichtet, dass er sich eine günstige Winterjacke gewünscht hatte. Und er bekam nicht nur ein "vernünftiges", teureres Modell. Damit er nicht so sehr frieren muss, hat die Person, die ihn bedacht hat, auch Handschuhe und Mütze dazu gepackt. „Ich war überwältigt. Und alles war mit Liebe zum Detail verpackt. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet“.  Stellvertetend für die anderen Beschenkten, sagen sie: "Danke" für die Geschenke und dafür, dass die Aktion in diesem Jahr wieder stattfinden soll.

Emotionale Geschichten

Ebenfalls Emotionen und großes Unverständnis bei einigen Gläubigen löste diese Nachricht aus: Täter brachen in eine Hertener Kirche ein. Und zwischen der Liebe zur Kirche und zum American Football steht der Hertener Nils Müller. Er berichtet der Hertener Allgemeine, wie das zusammengeht.

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