Bürgerbegehren

Erfolgsgeschichte

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Recklinghausen - Das Bürgerbegehren gegen den Neubau des Recklinghäuser Kreishauses geht als Erfolgsgeschichte in die Chronik der direkten Demokratie in Nordrhein-Westfalen ein.

Und das nicht nur wegen der vielen Menschen, die es auf die Beine gebracht hat. Noch bemerkenswerter ist die politische Wucht, die es entfaltet hat. Denn es hat die umstrittene Kreistagsentscheidung in einem Tempo weggefegt, welches niemand für möglich gehalten hätte. Am Montag erst hatte der Initiator des Bürgerbegehrens, Uwe Kähler aus Dorsten, die 30.000 Unterschriften im Kreishaus eingereicht. Am Dienstag konnte er schon einen Haken an die Angelegenheit machen. Das dürfte es so noch nicht gegeben haben. Es war richtig, dass der Kreistag auf eine aufwendige Auszählung und Überprüfung der Unterschriftenlisten verzichtet und bereits gestern die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens bestätigt hat. Das spart Zeit und Steuergeld. Dass Linkspartei, FDP und Grüne in diesem Zusammenhang von einer Geringschätzung jener Bürger reden, die sich in die Listen eingetragen haben, ist nicht nachzuvollziehen.

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