Zu Fuß durch Marrakesch

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Auf besonderen Wunsch von Blogleser "nixwirdgut" schreibe ich heute noch ein paar Details meiner jüngsten Marokkoreise. Vorweg: Es war kein Badeurlaub, sondern eine Städtetour - nach Marrakesch.

Geflogen sind wir mit der portugiesischen Fluglinie TAP über Lissabon nach Marrakesch. Dort haben wir am Flughafen einen schon zu Hause gebuchten Mietwagen in Empfang genommen - und damit begann das Abenteuer. Ich mache es kurz: Die Faustregel beim Autofahren in Marrakesch, wo man sich zusammen mit Fußgängern, Handkarrenschiebern, Dromedaren, Eseln, Schafen, kreuz und quer fahrenden Mopeds, Fußgängern und teils uralten Autos die Straße teilt, lautet: Bloß nicht deutsch denken oder fahren. Dann klappt alles.

Marrakesch haben wir dann aber zu Fuß erkundet. Die Neustadt, die mich irgendwie an Alicante erinnert hat, und natürlich die Altstadt mit den Basarvierteln und dem weltberühmten Platz namens Jeema el-Fna. Dort haben wir natürlich nachts auch - ohne Folgen - an einer Garküche gegessen. Die Souks dagegen haben uns nicht vom Hocker gehauen. Ich meine: Kennste einen, zum Beispiel den Basar in Istanbul, kennste alle...

Am spannendsten waren die beiden größeren Ausflüge, die wir mit dem Mietwagen innerhalb der fünf Tage unternommen haben. Einer führte uns nach Essaouira an der Atlantikküste. Die Fahrt zu dem knapp 200 Kilometer entfernten Surf-Hotspot hat sich gelohnt. Eine schöne Stadt. Nahezu atemberaubend war dann am nächsten Tag die ebenfalls 200 Kilometer lange Tour nach Süden, über das Atlasgebirge und seinen 2200 Meter hohen Tichka-Pass zum Wüsten-Berberdorf Ait ben Haddou. Die Lehm-Siedlung diente unter anderem schon für einen James-Bond-Film als Kulisse.

Ach ja, erkältet waren wir dann plötzlich morgens beim Aufwachen nach der letzten Nacht im Hotel. Mittlerweile klingt der grippale Infekt aber schon wieder ab. Auf solch ein Mitbringsel von einer ansonsten spannenden Reise kann man durchaus verzichten...

Noch ein Tipp: Übernachtet haben wir bewusst nicht in einem Riad in der Medina. Das war uns zu trubelig. Vielmehr haben wir jeden Abend die oasenhafte Stille im Hotel Riu Tikkida Garden am Cityrand genossen. Die Unterkunft kann ich empfehlen.

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