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Maryam Zaree.

Filmfestspiele

Zwei Dokumentarfilme feiern bei der Berlinale Weltpremiere

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Berlin - Die Dokumentarfilme „Born in Evin“ und „African Mirror“ haben bei den 69. Internationalen Filmfestspielen in Berlin Weltpremiere gefeiert.

Die Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree vesucht in ihrem Dokumentarfilm die Hintergründe ihrer eigenen Geburt in Evin, einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse des Irans, zu verstehen. Ihre Mutter wollte nie mit ihr über diese – für beide traumatische Zeit – sprechen. Also versucht sie auf eigene Faust andere Insassen des Gefängnisses ausfindig zu machen und Kinder zu finden, die ebenfalls in diesem Gefängnis geboren wurden.

Sie trifft sich mit verschiedenen Menschen aus ihrem Familien,- Freundes,- und Bekanntenkreis und sie begegnet bei ihrer Suche auch auch Therapeuten, Psychologen und Frauen die ebenfalls in diesem Gefängnis waren. Immer mit dabei: Ihre Videokamera mit der sie alle Gespräche und eigenen Gedanken festhält. Es ist eine bewegende Geschichte, die authentisch erzählt wurde. Jedoch ist der ständige Wechsel zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch auf Dauer etwas anstrengend.

Auch in dem 84-minütigen Dokumentarfilm „African Mirror“ von Mischa Hedinger wird zwischen drei Sprachen hin- und her gesprungen: Deutsch, Schweizerdeutsch und Französisch. Hinzukommen verschwommene und verwackelte schwarz-weiß Archivaufnahmen im 4:3-Format von dem Reiseschriftsteller, Fotografen und Filmemacher René Gardis, die fernab von den heutigen Sehgewohnheiten sind, aber dennoch eine erfrischende Abwechslung.

Aus dem umfangreichen Fundus seiner Filmaufnahmen, Tonaufzeichnungen und bislang unveröffentlichten Tagebüchern konstruiert Mischa Hedinger einen Filmessay. Der Film zeigt auf, wie die Einheimschen zunächst für Außenstehende zur Touristenattraktion werden und sie sich im Laufe der Zeit immer weiter den Europäern anpassen und annähern. Viele Traditionen gehen dabei völlig verloren.

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