Die Hacksteak-Challenge

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MARL - Wer diese Kolumne regelmäßig liest, weiß, dass unser ehemaliger Kollege Klaus Wilker eine Affinität zu fleischlichen Genüssen hat. Er ist als Kämpfer gegen alle veganen Attacken bekannt. Doch beim Weihnachtsessen im Balkan-Restaurant habe ich ihn ganz anders erlebt.

Klaus kämpfte nicht mehr für sein Recht auf deftige Freuden – sondern mit dem Fleischberg. Und er sah nicht wie ein Genießer aus, sondern wie einer, der seinen Kampf verliert. Auf der anderen Seite des Tisches, ließen wir uns Zeit. Diese Challenge wollten wir meistern. (Die Kollegen Sascha Kappel, Patrick Köllner und ich hatten ebenfalls ein Hacksteak bestellt, bekamen dieselbe Portion aufgetischt.)

Im Finale kapitulierte Klaus. Während wir unser Hacksteak verputzten, verschmähte er das letzte köstliche Stück. „Bei den langen Dünnen passt viel rein“, unkte er. Wir sahen ihn ungläubig an, bis er uns den Grund für seine Schlappe erklärte: Ein paar Stunden zuvor hatte er sich für unser Festessen aufgewärmt – und deftig gegrillt.

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