Milch statt Sprit

Ellen tankt auf

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Wenn mich das rote Lämpchen in Form einer Zapfsäule blinkend auffordert, zu tanken, bleibe ich ruhig. Von hysterischen Glühbirnen lasse ich mir ungern etwas sagen. Das ist nicht immer klug.

Schon oft saß ich betend in meiner Blechkiste, der Zeiger der Tankuhr bereits im dunkelroten Bereich, nicht stehen zu bleiben. Tanken kommt für mich schmerzhaftem Pflaster-Abziehen oder dem Schreiben von Klausuren gleich. Lästig, aber niemand kommt drumherum.

Jetzt habe ich etwas Neues entdeckt. Sprit wird hier nicht getankt. Nein, weißes Gold aus der Region. Eine Milchtankstelle mitten im Supermarkt. Eine Fahrt mit dem Einkaufswagen zur Zapfsäule bringt da richtig Freude. Der Preis ist konstant. Kein Benzingeruch, der mich kaum atmen lässt. In Glasflasche abgefüllt ist das Milch-Tanken sogar umweltfreundlich. Das Auto stehen zu lassen wäre das auch. Dann könnte ich dem Tanken auch endlich aus dem Weg gehen.

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