Tag 5

Neue Ideen und eine Führung durchs Medienhaus

Tatsächlich ist mir am gestrigen Abend noch ein Thema für meinen dritten Artikel eingefallen. Die Verschmutzung unserer Weltmeere durch Plastikabfälle.

Meine Mutter hatte mir vor zwei Tagen von Victor Viscovo erzählt. Er war mit einem speziellen U-Boot 10.928 Meter tief in den Marianengraben getaucht und hat unter anderem Müll gefunden. Und da die Verschmutzung der Ozeane durch den Menschen meiner Meinung nach generell ein wichtiges Thema ist, habe ich mich dazu entschieden, über eben dieses Thema zu schreiben. Dann habe ich eine kleine, sehr informative Führung durch das Medienhaus Bauer bekommen. Zuerst wurde mir die Scenario-Redaktion gezeigt, welche sehr schön und gemütlich eingerichtet ist. Nächste Station war das Archiv, ein Herzstück der Zeitung. Es gab dort Zeitungsbände von 1946, was ich schon alleine äußerst beeindruckend finde, und ein Bilderarchiv. Auch standen in einem Regal alte Kameras. (Ich persönlich finde sie schöner als die neueren Modelle. Ich kann nicht genau sagen warum, aber es ist so.)

Eines meiner persönlichen Highlights des heutigen Tages war, als wir die Zeitung von meinem Geburtstag angeschaut haben, um zu sehen, was an dem Tag alles passiert ist. Es war irgendwie komisch in der Zeitung zu lesen, die am Tag meiner Geburt herausgegeben wurde, weil ich ja logischerweise nichts über diesen Tag weiß bzw. mich ja nicht erinnere.

Nach diesem kurzen Abstecher wurde mir der Druckvorgang der Zeitung erklärt. Zunächst habe ich die riesigen Papierrollen gesehen, die dann abgerollt und in die Verarbeitung geschickt werden. Vorher hatte ich noch die Druckplatten gesehen und wie sie „bedruckt“ wurden. Mir wurde auch das Angebot gemacht an meinem letzten Praktikumstag eine mitnehmen zu dürfen, was ich äußerst freundlich finde und dadurch dann auch ein perfektes Andenken an mein Praktikum haben werde. Die große Rotation selbst war auch sehr beeindruckend.

Ich meine, in der heutigen Zeit funktioniert alles automatisch, aber früher, als es noch keine richtigen Maschinen gab, mussten die Menschen alles selbst machen. Ich war dann auch noch mit bei einem Lauf, der von Evonik organisiert wurde, um Spenden zu sammeln.

Mehr dazu am Montag.

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