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Ganz so wagemutig wie der Seiltänzer auf dem Programm-Cover ist die Festival-Leitung der Ruhrfestspiele nicht. Zwar hat der Intendant beim Programm noch eine ordentliche Schippe draufgelegt und sich hier und da an neue Formate herangetraut, aber im Großen und Ganzen vertraut er auf seine bewährte Programmstruktur mit Star-Appeal.

Der Erfolg gibt ihm recht. Nicht zuletzt deshalb haben Stadt und DGB gerade den Vertrag mit Frank Hoffmann um weitere drei Jahre verlängert.

Das Publikum – es kann sich in diesem Jahr auf ein facettenreiches Programm vor allem in Sachen Musik freuen – steht ganz entschieden hinter Hoffmann. Gerade deshalb sollte er den Mut haben, auch einmal abseits von Mainstream-Pfaden Nischen zu öffnen, etwa für die Tanz-Avantgarde oder Experimente der Freien Theater. Ein Festival vom Range der Ruhrfestspiele braucht solche Impulse, damit es seine Strahlkraft behält.

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