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Bei der Bürgerwerkstatt zum IGA-Projekt für den Volkspark haben sich Alt-Marler mit den Plänen zur Umgestaltung auseinandergesetzt und ihre Ideen eingebracht.

Bürgerwerkstatt in Alt-Marl

Viele Ideen für den Volkspark

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MARL - Rund 25 Marler kamen am Mittwochabend zu einer Bürgerwerkstatt in das Michaelshaus an St. Georg. Sie nutzten die Möglichkeit, Ideen für die Gestaltung des Volksparks einzubringen. Alt-Marls grüne Lunge ist ein Projektbaustein der IGA 2027.

Wie berichtet, hat die Stadt Marl drei Projekte eingereicht, mit denen sie sich um Fördergelder für die Internationale Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027 bewirbt. Das Geld wäre nicht nur für das Pflanzen von Blümchen gedacht. Die Entwicklung des Volksparks ist neben der gewünschten Nutzung der Halde Brinkfortsheide als Naherholungsgebiet und der Umgestaltung des Stadtkerns ein Projekt, das die Stadt mit der IGA umsetzen will. Alle Vorschläge sind bisher lediglich Ideen, nichts ist in Stein gemeißelt.

Bevor die rund 25 Bürger ihre Gedanken für den Volkspark einbrachten, erläuterte Markus Schaffrath (Leiter des Planungs- und Umweltamtes) die städtischen Vorstellungen. Beispielsweise ist eine Idee, rund 40 Parkplätze an der Ophoffstraße auf Höhe der Bahnlinie S 9 zu bauen. Die Stellflächen sollen den Parkdruck rund um den Volkspark lindern.

Beim Thema „Gastronomie“ im Volkspark regte Markus Schaffrath an, auf Höhe der alten Musikschule einen Imbiss zu bauen. Der Alt-Marler Peter Weiler hatte eine andere Idee: „Warum greifen wir nicht die Pläne von 1959/1960 auf und bauen die Gastronomie an die Ostseite des Parks? Da liegen bereits Erdgas-Versorgungsleitungen.“

Christine Andrae vom Regionalverband Ruhr zeigte sich optimistisch, dass die drei Marler Projekte die wichtigen Fördergelder erhalten: „Es gibt hier handfeste Pläne. Andere Städte befinden sich mit ihren Gedankenspielen hingegen noch in Wolkenkuckucksheim.“

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