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Das Saria-Werk an der Rennbachstraße. Hier lief vor einer Woche Flüssigdünger der Firma ReFood in den Rennbach.

Ursache Saria-Zwischenfall?

Tote Fische im Rennbach entdeckt

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Vor vier Tagen hatte der Kreis noch Entwarnung gegeben, als flüssiger Dünger bei Saria in den Rennbach gelaufen war. Doch jetzt haben Marler tote Fische gefunden.

Am Freitag, 5. Juli, war bei der Firma ReFood in Marl bei Wartungsarbeiten Flüssigdünger aus einem Fermenter ausgelaufen. Weil er zum Teil auch in den Rennbach geflossen war, wurden zwei Sperren in den Bach gebaut: Insgesamt 90 Kubikmeter Flüssigkeit (Wasser und Düngerkonzentrat) saugte die Feuerwehr aus dem Bach – das sind 14 Lkw-Ladungen. Die Flüssigkeit wurde auf Felder aufgebracht.

Ein paar Tage später gab die Untere Wasserbehörde des Kreises Recklinghausen Entwarnung: Der Rennbach sei sauber. Jetzt zeigt WIR-Ratsherr Fritz Dechert einen toten Fisch, den er im Rennbach entdeckt hat. Auch andere Marler haben bereits Hinweise auf tote Fische gegeben.

Kreis-Kontrolleure vor Ort

Das bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung die für die Gewässerprüfung zuständige Kreisverwaltung. Ob ein Zusammenhang mit dem Zwischenfall bei Saria besteht, soll nun geklärt werden. Kontrolleure der unteren Wasserbehörde waren am Freitag wieder vor Ort. Mit Ergebnissen der Untersuchungen wird am Montag gerechnet.

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