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Ortsumfahrung Alt-Marl.

CDU warnt vor SPD-Ideen

Enteignung der Bauern und Verkehr im Grünen?

MARL - Die CDU kritisiert die mögliche Strecke für die Ortsumgehung Alt-Marl, die die SPD in unserer Zeitung vorgestellt hat.

Jennifer Ammersilge, stellvertretende Vorsitzende der CDU Alt-Marl, betont, dass eine Aufhebung des Bundesstraßen-Status ab der Autobahnausfahrt Marl-Frentrop und eine Umleitung des Verkehrs über das Autobahnkreuz Marl-Nord, die wirtschaftlichste und auch am schnellsten umsetzbare Alternative sei.

Der Vorschlag der SPD würde zu einer dutzendfachen Enteignung von Anwohnern und Landwirten an der Rennbachstraße, Leusheider Weg und der Rottstraße in Frentrop führen, ergänzt CDU-Ratsherr Peter Gesser. Er lehnt ihn auch aus umweltpolitischen Gründen ab. Die vorgeschlagene Trassenführung verlaufe quer durch das Landschaftsschutzgebiet Rennbach.

Bei der CDU Drewer-Süd stößt die von der SPD vorgeschlagene Streckenführung ebenfalls auf Ablehnung. Eine Sperrung der B 225 für den Schwerlastverkehr in den Nachstunden, eine neue Fahrbahndecke mit Flüsterasphalt und passive Lärmschutzmaßnahmen würden die Wohnqualität aller Anwohner erheblich verbessern, so Andreas Kolk, Ratsherr und Vorsitzender der CDU-Drewer-Süd. Eine weitere Straße durch Naherholungsgebiete, teils nur wenige Meter parallel zur jetzigen B 225 könne doch niemand ernsthaft wollen. „Vorschläge, deren Realisierungen – wenn überhaupt - erst in 20 bis 30 Jahren möglich wären, braucht kein Mensch“, so Kolk.

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