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Der Bahnhof Marl-Sinsen wird seit Jahrzehnten von vielen Pendlern genutzt.

Rund um Bahnhof Sinsen

Bauarbeiten in Marl beginnen -  Wie der Fahrplan für den neuen Park+Ride-Platz aussieht

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Pendler hoffen seit Jahren auf mehr Parkfläche rund um den Bahnhof Sinsen. Ab Mittwoch beginnt die Stadt Marl mit Vorarbeiten für den neuen Park+Ride-Platz.

Oft stehen Autos der Bahnpendler in langen Reihen entlang der Gräwenkolkstraße. Eigentlich wollte die Stadt Marl dort den Park+Ride-Parkplatz schon im letzten Jahr bauen, dann in diesem Frühjahr. Doch Bodengutachten, Kanaluntersuchungen und die Fahrbahnerneuerung verzögerten den Beginn. Am Mittwoch sollen die vorbereitenden Arbeiten für den Park+Ride-Platz endlich beginnen. 

Das Bauvorhaben wird vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert. Er übernimmt mit 1,4 Millionen Euro einen Anteil von 95 Prozent der voraussichtlichen Baukosten.

Arbeiten in Marl beginnen mit Baumschnitt

Zunächst ist aus Sicht der Stadtverwaltung ein Baumschnitt erforderlich. Deshalb wird die Parkreihe entlang des Grünstreifens an der Gräwenkolkstraße voraussichtlich bis zum 25. Oktober gesperrt. Nach dem Baumschnitt stehen die Parkplätze für Pendler wieder zur Verfügung. 

Dann wird der Parkplatz an der Gräwenkolkstraße erweitert. Wie unsere Zeitung berichtete, sollen den Pendlern dort 158 Stellplätze zur Verfügung stehen. Während der Bauarbeiten kann der Parkplatz weiter genutzt werden. Die Pendler müssen aber mit Einschränkungen rechnen, da ein Teil der Fläche für die Einrichtung der Baustelle genutzt wird. Deshalb stehen nicht mehr alle Stellplätze zur Verfügung. Die Arbeiten werden nach Mitteilung der Stadt Marl voraussichtlich bis April nächsten Jahres dauern. 

50 Stellplätze direkt am Bahnhof Marl-Sinsen

Anschließend wird der Parkplatz an der Wallstraße und Bahnhofstraße umgestaltet. Direkt vor dem Bahnhof sind 50 Stellplätze vorgesehen. 

Im letzten Abschnitt werden die bereits jetzt genutzten Flächen an der Gräwenkolkstraße erneuert. Bis Ende 2020 soll die gesamte Parkanlage fertiggestellt sein. Nutzer sollten die Zufahrt zum Parkplatz an der Gräwenkolkstraße unbedingt freihalten, damit auch größere Baufahrzeuge ungehindert auf das Gelände gelangen können. Sonst werden die Bauarbeiten unnötig verzögert. 

Frist für Fördermittel endet

Die Stadt muss das Parkplatz-Projekt in diesem Jahr beginnen, erklärt Stadtsprecher Rainer Kohl auf Nachfrage. Sonst würde sie keine Fördermittel bekommen.

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