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Ein Mann wird in Handschellen abgeführt.

Welche Strafen ihm drohen

Böller im Wald gezündet: Polizei nimmt Marler fest

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Die Polizei hat einen 24-jährigen Marler festgenommen, der trotz Waldbrandgefahr im Wäldchen am Dümmerweg Böller gezündet haben soll.

Anwohner hatten die Polizei in der Nacht zu Mittwoch alarmiert. Die Beamten trafen in der Nähe gegen 2 Uhr auf den Verdächtigen. Sie fanden auch über 60 Böller im Unterholz. "Das war nicht ganz ungefährlich für ihn und andere", sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst. Der Mann war leicht verletzt, er musste vor Ort kurz vom Sanitäter behandelt werden. Dann musste er mit zur Wache. Die Böller aus dem Wald, die noch nicht gezündet waren, wurden sichergestellt. 

Gegen den 24-Jährigen ermittelt die Polizei jetzt wegen Herbeiführens einer Brandgefahr und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.  Diese Delikte können wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden. Der Mann ist zurzeit noch auf der Wache. Die Polizei prüft, inwieweit er schuldfähig ist.

Akute Waldbrandgefahr in Marl

Wegen der anhaltenden Trockenheit und Hitze sind die Wälder akut durch Brände gefährdet. Die Grillhütten am Haardrand wurden deshalb gesperrt.

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