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So will die Stadtverwaltung die wieder verfüllten Gehwege an der Heinrich-Heine-Straße nicht akzeptieren. Die Baufirma muss nacharbeiten.

Ärger nach Bauarbeiten

Gehwege an der Heinrich-Heine-Straße schlecht geteert

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MARL - Schnelles Internet sollen Mieter in der Heinrich-Heine-Straße bekommen. Dazu wurden dort Glasfaserkabel neu verlegt. Doch bei der Verfüllung der Bürgersteige arbeitete eine Firma unsorgfältig. Die Stadt will das nicht akzeptieren.

Quer durch Marl werden im Auftrag der Neuen Marler Baugesellschaft (neuma) Glasfaserkabel verlegt. Fast alle Bewohner von neuma-Gebäuden sollen angeschlossen werden, kündigt Geschäftsführer Christoph Thier an. Die Firma Gelsen-Net will für superschnelles Internet sorgen. „Rein ins Breitbandabenteuer“, verspricht sie.

Abenteuerlich wurden die Arbeiten allerdings in der Heinrich-Heine-Straße ausgeführt. Hier wurde der Gehweg aufgerissen, wieder verfüllt und plattiert, aber nicht richtig gesichert. Anwohner sind entsetzt: Die Straße sehe aus wie nach dem Krieg. Die Anlieger fühlen sich auch nicht über die Arbeiten informiert.

"Nicht verkehrssicher"

Der Zentrale Betriebshof hat die Ausführung bereits reklamiert, erfuhr unsere Redaktion auf Nachfrage bei der Stadtverwaltung. Die Stadt hatte den Aufbruch der Bürgersteige genehmigt. Aber sie seien nicht wieder in einen verkehrssicheren Zustand versetzt worden, bemängelt Stadtsprecher Rainer Kohl: „So akzeptieren wir das nicht. Die Firma verwendete auch noch den falschen Teer, die Übergänge sind unsauber.“

Jetzt muss die Baufirma den Gehweg wieder ordentlich herstellen. Dazu habe die Stadtverwaltung sie aufgefordert. Die neuma kündigte an, die Mieter über die nächsten Abschnitte beim Breitbandausbau zu informieren.

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