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Sie bringen die Generationen im Familiengarten zusammen: (v.l.) Susanne Wittstamm (Referat Altenarbeit esm), Sabine Bärenfänger (esm-Pfarrerin), Stefanie Kayma (Leiterin Kinderhaus Marlino), Jörg Zahlmann (Leitung HOT Boje), Martin Giesler (esm-Pfarrer) und Iris Herrmann (Leiterin Kindergarten Himmelszelt) freuen sich über den Erfolg der Veranstaltung.

"Familiengarten" der esm

Hüpfburg in der Kirche

MARL - Gestern fand zum ersten Mal der "Familiengarten" der evangelischen Gemeinde statt. Jung und Alt kamen vorbei, um bei Bingo, Kaffee und vielen Spielen ins Gespräch zu kommen.

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt - Unter diesem Motto trafen sich gestern Mitglieder der Evangelischen Stadtkirchengemeinde (esm) jeden Alters im neuen „Familiengarten“ rund um den Kirchturm des Dreifaltigkeitsgemeindezentrums. Von den kalten Temperaturen ließen sie sich nicht abhalten. Die Organisatoren freuten sich über die vielen Familien. Entwickelt wurde die Idee zum „Familiengarten“ nach einem Familiengottesdienst im vergangenen Jahr. Ziel ist es, Familien zu motivieren, sich mehr mit der Gemeinde zu beschäftigen und die Kirche mit Leben zu füllen.

„Wir möchten in unserer Gemeinde die Familienarbeit intensivieren und einen Tag anbieten, an dem Familien sich wohlfühlen und im Mittelpunkt stehen“, sagt Martin Giesler, der seit 20 Jahren esm-Pfarrer ist und die Entwicklung der evangelischen Gemeinde in Brassert begleitet. Zum Auftakt des „Familiengartens“ fand ein Gottesdienst statt, an dem Jung und Alt teilnahmen. Dieser soll in Zukunft zu Beginn jeder Veranstaltung angeboten werden. Vier Mal im Jahr soll das kleine Gemeindefest stattfinden. „Die Generationen sollen sich in gemütlicher Atmosphäre wohlfühlen“, sagt Pfarrerin Sabine Bärenfänger. Sie freute sich über die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst mit den Familien zu sprechen. Es gab ein abwechslungsreiches Programm. Für Kinder standen unter anderem Spieltische und eine Hüpfburg mitten in der Kirche bereit.

Kickern und Bingo am Nachmittag

Das Jugendprogramm lockte am Nachmittag mit Kicker und Großspielgeräten im „HoT Boje“. Wer Lust hatte, probierte beim Bingo-Spiel sein Glück. Das kam vor allem bei Großeltern gut an. Während die Kinder auf der Hüpfburg sprangen, oder sich in einer Schminkecke mit Leuchttürmen und Ankern bemalen ließen, tranken die Erwachsenen Kaffee. Ein gemeinsames warmes Mittagessen stand ebenso auf dem Plan. Zudem bot der Kinderchor der „Kirchenkrabben“ ein Höhepunkt des „Familiengartens“: Die fünf- bis neunjährigen Kinder sangen unter der Leitung von Stefanie Kayma und Iris Herrmann Lieder.

Der Familientag endete am Sonntagnachmittag in einem Biergarten bei Grillwurst und Crêpes. An der Organisation des Programms waren viele Akteure beteiligt, darunter das Familienzentrum „Himmelszelt“, der Kindergarten „Marlino“, das Referat für Altenarbeit der esm, das „HoT Boje“ und das Pfarrteam. Da jede dieser Organisationen sich in unmittelbarer Nähe der Kirche befindet, wollen die Veranstalter für den „Familiengarten“ diesen gemeinsamen Raum nutzen, um Platz für die Familien zu haben. „Die Dreifaltigkeitskirche mit dem Café Leuchtturm ist keine typische Kirche, sondern vielmehr ein Gemeindehaus, das an die Bedürfnisse angepasst werden kann“, sagt Besucherin Karin Sparenberg.

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