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Geplanter Moscheebau der Yunus Emre Gemeinde.

Moschee-Pläne beschlossen

Vertrag soll Minarett-Ruf ausschließen

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MARL - Für die Türkisch-Islamische Gemeinde zeichnet sich endlich eine Lösung ihrer Raumprobleme ab. Der Rat hat die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer neuen Moschee an der Einmündung Sickingmühler Straße/Dümmer Weg geschaffen.

Bei sieben Enthaltungen beschlossen die Politiker, den Flächennutzungsplan zu ändern. Er soll mit dem ebenfalls beschlossenen Entwurf des Bebauungsplans bald im i-Punkt, Marler Stern, im Planungsamt und im Zentralen Betriebshof ausgelegt werden, damit die Bürger sich dazu äußern können.

Einen Ruf vom Minarett soll es nicht geben. Die Politiker beauftragten die Stadtverwaltung, vertraglich zu regeln, dass kein Ezan-Ruf erfolgt – weder elektronisch verstärkt noch durch menschliche Stimme. Das Minarett soll auch nicht begehbar sein und rein symbolische Funktion haben.

Insgesamt wird das Gebäude 24 Meter hoch sein und mit einem vielfältig nutzbaren Platz eine Fläche von 2250 Quadratmetern umfassen.

Zum Beten in Büros ausgewichen

Damit hat die Gemeinde endlich genügend Raum. Seit acht Jahren wünscht sie mehr Platz für die mehreren hundert Menschen, die regelmäßig kommen. Gemessen am regen Gemeindeleben ist der Raum von 40 Quadratmetern in der Haardstraße als Zentrum viel zu klein. An religiösen Feiertagen finden nicht einmal alle Gläubigen Platz. Die Menschen beten in Büros oder Ladenlokalen. Auch für Hochzeiten sind die Räume an der Haardstraße kein geeigneter Ort.

Für das neue Gemeindezentrum an der Sickingmühler Straße soll es auch ausreichend Parkplätze geben, sagte der Bürgermeister. 200 Stellplätze sind im Bebauungsplanentwurf vorgesehen.

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