Neuer Verein

Brassert soll lebendiger Ortsteil werden

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MARL - Der neu gegründete Verein "Unser Brassert" möchte den Stadtteil weiterentwickeln. In der Vergangenheit gab es zwei Interessensgruppen und somit verschiedene Meinungen.

Die Gründungsversammlung hat bereits stattgefunden. Bis zur Wahl des Vorstands, die im Juni erfolgen soll, führen Pascal Kohnen vom „D + B Fliesenparadies“ und Peter Hönighaus vom „Holzfachmarkt Bunzel“ die Geschäfte. Pascal Kohnen: „In Zukunft soll sich Brassert weiter zu einem lebendigen Ortsteil entwickeln. Eines der ersten Projekte ist die gerade online gestellte Internetseite , wo aktuelle Termine und Aktionen im Ortsteil veröffentlicht werden.“ Man habe ein riesiges Potenzial direkt vor der Haustür, z.B. 1.200 neue Arbeitsplätze am neuen Metro-Strandort und natürlich den Chemiepark. „Warum sollen die Mitarbeiter, die von auswärts kommen, nicht wissen, was es alles Gutes in der Nähe gibt und wann der nächste Wochenmarkt ist“, so Peter Hönighaus.

Eins der ersten Ziele: „Wir wollen noch mehr Mitglieder gewinnen“, so Kohnen. Geplant ist deshalb eine starke Einbindung der Brasserter Vereine. Der Slogan des neuen Vereins lautet „Gemeinsam.Stark.Zukunft.“ In der Vergangenheit gab es zwei Interessensgemeinschaften, einmal die der Brassertstraße und Dümmerweg-Zechenstraße. Zukünftig wird es nur noch den neu gegründeten Verein „Unser Brassert“ geben, in dem die Interessen der Kaufleute und Vereine auch gegenüber Dritten vertreten werden können. Kohnen: „Es macht ja wenig Sinn, wenn es in einem Ortsteil zwei Interessensvertretungen gibt. Das neue Logo ist auch schon fertig. Die Farbe schwarz und der stilisierte Zechenturm der Zeche Brassert stehen für die Ursprünge des Ortsteils aufgrund der Bergbautradition, das moderne Design und der Slogan sind aber auch gleichzeitig ein Zeichen des Aufbruchs und der Modernisierung“, erläutert Hönighaus. „Brassert ist ein Stadtteil in Marl mit einem interessanten Angebot an Geschäften und einem vielfältigen aktiven Vereinsleben, deshalb ist es gut, dass es jetzt ein Sprachrohr gibt und die Aktivitäten gebündelt werden können“. so Kohnen weiter.

Den Anstoß gab im letzten Jahr der Marler Unternehmer Hubert Schulte-Kemper. Er regte die Gründung einer umfassenden Initiative für den Ortsteil an und hatte hierzu die Brasserter Geschäftsleute zum Austausch eingeladen.

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