Junger Mann wird geimpft
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Noch ist es nur eine Probe: Simon Wallrad wird bei einem Test-Durchlauf „geimpft“.

Paracelsus-Klinik

Die „Impfstraße“ ist vorbereitet - wann die ersten Klinik-Mitarbeiter an die Reihe kommen

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Die Geriatrische Tagesklinik des Paracelsus-Krankenhauses am Lipper Weg ist jetzt eine „Impfstraße“ für die Mitarbeiter des Hauses.

.Alles ist vorbereitet, die Bereitschaft, sich piksen zu lassen, ist nach Auskunft der verantwortlichen Ärzte groß. Ein Probelauf verlief erfolgreich. Weitere zwei „Impfstraßen“ gibt es am Standort Recklinghausen. Fehlt nur noch eines: der Impfstoff.

Ärztlicher Direktor nimmt den Impfstoff selbst entgegen

Der soll nach dem letzten Stand schon am Montag kommen, und zwar zunächst nur zum Klinik-Standort Marl.. Das derzeit noch knappe Gut – es wird sich um den Impfstoff von Biontech/Pfizer handeln – wird mit einem Sicherheitstransport dorthin gebracht. Und um jeden Missbrauch auszuschließen, musste eine verantwortliche Person benannt werden, die ihn gegen Vorlage des Personalausweises in Empfang nimmt. Das macht der Ärztliche Direktor Prof. Hans-Georg Bone persönlich.

Noch sind nicht alle Mitarbeiter an der Reihe

In dieser Runde kommen noch nicht alle Krankenhaus-Mitarbeiter an die Reihe, obwohl manche schon ungeduldig darauf warten. Es ist genau definiert, welche Fachrichtungen jetzt bedacht werden: Natürlich Personal, das unmittelbar mit Covid-Patienten zu tun hat, Mitarbeiter aus der zentralen Notaufnahme, der Onkologie, der Endoskopie.

Mehr als 90 Prozent der Angesprochenen wollen geimpft werden

Und wie steht es mit der Bereitschaft, sich impfen zu lassen? Die sei sehr hoch, liege bei über 90 Prozent, berichten Prof. Bone und Dr. Jens Geiseler, Chefarzt für Beatmungs-Medizin, übereinstimmend. Zumal unter denen, die sich nicht impfen lassen wollen, auch noch Mitarbeiter sind, die nicht etwa Gegner der Sache sind, sondern zurückstehen, weil sie die Infektion schon durchgemacht haben. Weil man davon ausgeht, dass sie damit einstweilen Antikörper haben, sollen sie nicht geimpft werden, solange der Stoff knapp ist und anderswo nötiger gebraucht wird. Auch die Bereitschaft, selbst beim Impfen mitzuhelfen, sei riesig, berichten die Ärzte. Mehr als 100 Mitarbeiter hätten sich dafür bereit erklärt.

Viele Telefonate, um Bedenken zu nehmen

Dass sich so viele immunisieren lassen wollen, heißt keineswegs, dass es keine Fragen und Bedenken gäbe. Im Gegenteil. Die Ärzte bemühen sich nach Kräften um Aufklärung. Dr. Geiseler hat viel Zeit am Telefon verbracht, es gibt interne Erklär-Videos und manches mehr.

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