+
Das ehemalige Vereinsheim am Gerhard-Jüttner-Stadion in Marl-Drewer.

Bebauung Jahn-Stadion

Slydogs bleiben vorerst in Hüls

  • schließen

MARL - Wann die Baseball-Mannschaft Slydogs vom Jahnstadion ins Jüttner-Stadion zieht, ist ungewiss. Sicher ist, dass CDU, FDP/BUM und Bündnis 90/Grüne im Haupt- und Finanzausschuss gestern Nachmittag aus Gründen der Verkehrssicherung den Abriss des maroden Vereinsheims im Jüttner-Stadion beantragten. Die SPD stimmte dagegen.

Baudezernentin Andrea Baudek fasste bereits vergangene Woche im Planungsausschuss den aktuellen Stand zusammen: Geplant sei der Umzug des Baseball-Vereins in das alte Jüttner-Stadion an der Kampstraße in Drewer nicht mehr in diesem Jahr. Zurzeit würden dort noch Bodengutachten erstellt. Wie eilig der Umzug des Sportvereins voranzutreiben ist, das bleibt offenbar Ansichtssache. “ Johannes Westermann, Sprecher der Wählergemeinschaft Die Grünen erwartet, dass das Jahnstadion erst in sechs oder sieben Jahren bebaut werden kann. Und dagegen sei nichts einzuwenden, weil die Slydogs gern dort spielten und trainierten. Westermann: „Es gibt hier doch keine Hast und keine Eile.“

Apropos Jahnstadion: Wann die Slydogs ihre Sporttaschen dort packen müssen, hängt davon ab, wann die Umsetzung der Wohnsiedlungspläne genehmigungsfähig ist. Wie wir berichteten, widerspricht das Projekt dem derzeit gültigen Regionalplan des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Deshalb ist die Umsetzung der fertigen und öffentlichen ausliegenden Pläne ins Stocken geraten. Der neue Regionalplan soll das Problem lösen. Wann das der Fall sein wird, ist ein offenes Rätsel. Genehmigungsverfahren wird nicht abgebrochen Im Ausschuss nicht durchzusetzen war die Förderung der Hülser Bürgerinitiative zum Erhalt der Bäume, die Auslegung der Pläne und damit das Genehmigungsverfahren auf der Stelle abzubrechen.

Hier waren sich SPD-Sprecher Lothar Schubert und die Baudezernentin einig: Ob rechtlich die Möglichkeit geschaffen werde, Häuser zu bauen, sei politisch abzuwägen. Ein solcher Abwägungsprozess sei nur möglich, wenn die Kommune ihre Planungen vorangebracht und präzisiert habe. Diesem Ziel diene auch die Offenlegung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Nach dem Feuer in der Kinderwelt: Jetzt steht die Brandursache fest
Nach dem Feuer in der Kinderwelt: Jetzt steht die Brandursache fest
Riesen-Schaden nach Kinderwelt-Brand, Waltroper Parkfest startet, keine Spur vom Bochumer Ausbrecher
Riesen-Schaden nach Kinderwelt-Brand, Waltroper Parkfest startet, keine Spur vom Bochumer Ausbrecher
Polizei veröffentlicht Phantombild nach sexuellem Übergriff: Wer kennt diesen Mann?
Polizei veröffentlicht Phantombild nach sexuellem Übergriff: Wer kennt diesen Mann?
Umweltamt warnt vor Rußpartikeln in Oer-Erkenschwick - so sollen sich die Bürger verhalten
Umweltamt warnt vor Rußpartikeln in Oer-Erkenschwick - so sollen sich die Bürger verhalten
Emotionaler Ausnahmezustand: Säugling musste am offenen Kopf operiert werden 
Emotionaler Ausnahmezustand: Säugling musste am offenen Kopf operiert werden 

Kommentare