Besucheransturm bei der Extraschicht

Lange Warteschlangen am Chemiepark

  • schließen

MARL - Wer den berühmten Blick vom Hochhaus haben wollte, brauchte in der langen Nacht der Industriekultur viel Geduld. Vor dem Infocentrum am Chemiepark bildeten sich Warteschlangen. Mit so vielen Besuchern hatten die Veranstalter nicht gerechnet.

Zum 17. Mal war der Marler Chemiepark bei der Extraschicht dabei. Neben der Stiftsquelle in Dorsten ist er der einzige der 55 Spielorte, an dem die Industrie noch nicht Geschichte ist. Das wollten sich viele Extraschicht-Besucher am Samstagabend nicht entgehen lassen. Die Rundfahrten mit Blick vom Hochhaus alle 25 Minuten waren schon am frühen Abend weitgehende ausgebucht. Tickets bestellen und wiederkommen hieß für einige die Devise, andere stiegen enttäuscht wieder in den Shuttle-Bus und fuhren zum nächsten Standort der Extraschicht. Gerd Hoffmann, Infracor: "Wie sind in diesem Jahr völlig überrannt worden. Das haben wir bei 17 Extraschichten noch nie so erlebt. Mit Musik und viel Humor tat die "Jazzpolizei" alles, um die gute Laune zu erhalten. Wer einen Platz in den Busfahrten ergattert hatte, wurde mit einer spannenden Rundreise durch den Chemiepark belohnt, ab Einbruch der Dämmerung durch die beleuchteten Industrieanlagen. Besonders begehrt waren die wenigen Plätze bei den Fahrten zur alten Leitwarte am Kraftwerk.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare