Festakt in der Dresdner Semperoper

Hohe Auszeichnung für Prof. Dr. Klaus Hupe

MARL/DRESDEN. Die Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer besitzt er bereits, ebenso den Silbernen Becher und die Goldene Ehrennadel der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Jetzt ist noch eine ganz besondere Auszeichnung dazu gekommen: Prof. Dr. Klaus Hupe (81) ist beim 113. Deutschen Ärztetag in Dresden mit der Paracelsus-Medaille ausgezeichnet worden.

Das Präsidium des Deutschen Ärztetages stiftete im Jahre 1952 die Paracelsus-Medaille als höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft. Sie wird seitdem alljährlich in der Regel an drei Ärzte des In- und Auslandes verliehen, die sich in ihrer Arbeit besonders verdient gemacht haben. Erster Träger der Paracelsus-Medaille war im Jahr 1952 Albert Schweitzer.

Der Festakt in diesem Jahr fand in der Dresdner Semperoper statt. Die Laudatio für den langjährigen Chef-Chirurgen der Paracelsus-Klinik (1969 bis 1993) hielt Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer. Erste Gratulanten in der bis auf den letzten Platz besetzten Semperoper waren Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Für Professor Dr. Klaus Hupe ist die Auszeichnung die Krönung seines beruflichen Wirkens als Arzt. Die Medaille erhielt Hupe, der heute in Recklinghausen lebt, vor allem für sein Engagement in der ärztlichen Fortbildung und sein vorbildliches Eintreten für die Qualitätssicherung in der Chirurgie. Hier habe Hupe wichtige Impulse gesetzt, heißt es in der Begründung der Jury.

Ärztliche Fortbildung war für Hupe immer eine Herzensangelegenheit. Die wohl bekannteste Veranstaltung, die er aus der Taufe gehoben hat, ist die Borkumer Fortbildungswoche. Sie hat sich längst zu einem bundesweit anerkannten interdisziplinären Medizinerkongress entwickelt. „Wir begannen damals mit 60 Ärzten. Heute sind es 2 000 Kollegen, die einmal im Jahr für eine Woche zur Fortbildung nach Borkum kommen“, sagt Prof. Hupe in seiner bekannten Art - kurz, knapp, und präzise, eben typisch chirurgisch.

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