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Begrüßten die Besucher zum Tag der offenen Tür in der Zentralen Unterbringungseinrichtung am Lehmbecker Pfad (v.li.): Laura Pund (Bezirksregierung Münster), Ragnar Eitelberg (Leiter der Einrichtung), Marko Beranic (Betreuungsleitung European Homecare), Sascha Müller und Christian Frinke (beide Kötter Security).

Platz für 250 Flüchtlinge

Tag der offenen Tür am Lehmbecker Pfad

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MARL - Die Betreiber der Landesunterkunft luden zur Besichtigung ein. Die ersten Bewohner sollen dort Ende Mai einziehen.

Einige Zimmer sind bereits bezugsfertig, in anderen Bereichen sieht es aber noch stark nach Baustelle aus: Die Rede ist vom aktuellen Zustand der Zentralen Unterbringungseinheit (ZUE) für Flüchtlinge am Lehmbecker Pfad. In diese luden die Betreiber jetzt zum Tag der offenen Tür ein. Das ehemalige Gebäude des Gesundheitsamts soll schon bald wieder Flüchtlinge aufnehmen (wir berichteten). „Wir rechnen damit, dass die Handwerkerarbeiten in ein bis zwei Wochen vollständig abgeschlossen sind“, sagt Ragnar Eitelberg, Leiter der Einrichtung: „Dann können wir der Bezirksregierung in Münster mitteilen, wie viele Flüchtlinge wir unterbringen können.“

Bis zu 250 Personen sollen in der ZUE Platz finden. Die Verantwortlichen erwarten aber eine deutlich geringere Auslastung. „Wir rechnen mit der Zuweisung von bis zu 100 Flüchtlingen“, sagt Ragnar Eitelberg. Wie genau die Räume aussehen, in denen sich die Bewohner zukünftig aufhalten, zeigt uns Laura Pund von der Bezirksregierung Münster bei einem Rundgang. Im Eingangsbereich befindet sich eine durchgehend besetzte Empfangstheke. Dazu kommen unter anderem eine Kantine, ein Waschraum mit Waschmaschinen und Trocknern, Aufenthaltsräume mit Billard- und Kickertisch, eine Kleiderkammer, Sanitäranlagen sowie eine Küche. Zur Müllvermeidung wird auf Mehrweggeschirr geachtet, außerdem wird bei der Zubereitung der Speisen auf Schweinefleisch verzichtet.

Unterricht für Kinder und Erwachsene

„Zur Integrationsförderung werden wir Sprachunterricht für Kinder anbieten“, erklärt Laura Pund. „Erwachsene werden zusätzlich über unser Rechtssystem oder Verkehrsregeln aufgeklärt.“ Für die Sicherheit des Geländes ist die Fima Kötter Security aus Essen verantwortlich. Sie stellt mehrsprachiges Personal und beschäftigt sogar einen ehemaligen Flüchtling. „Wichtig ist uns der Schutz der Bewohner. Ein guter Draht zu ihnen hilft dabei sehr“, sagt Kötter-Niederlassungsleiter Christian Frinke und ist sich sicher, dass es am Lehmbecker Pfad – wie in der Vergangenheit – zu keinen nennenswerten Zwischenfällen kommt.

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