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25 Küchenmitarbeiter bereiten täglich Speisen für bis zu 1000 Patienten in den vier katholischen Kliniken in Marl, Herten, Dorsten und Haltern zu.

Adventskalender der MZ

Morgens um 10 ... in der Großküche

MARL - „Morgens um 10 ...“ lautet das Motto für unseren Adventskalender mit Ansichten und Geschichten aus Marl. Hinter jedem Türchen haben wir für Sie, liebe Leserinnen und Leser, eine Überraschung vorbereitet. Heute öffnen wir ein Fenster in der Großküche des Katholischen Klinikums, die täglich Speisen für bis zu 1000 Patienten zubereitet.

Schweigend stehen die zwölf Damen vor dem Förderband. Systematisch verteilen sie die einzelnen Bestandteile der Menüs auf die verschiedenen Tabletts. In der Zentralküche des Katholischen Klinikums Nord (KKRN) läuft bereits seit 6.30 Uhr das Förderband. Das wichtigste für die Küchenkräfte ist der Zettel auf jedem Tablett. Er gibt ihnen Anweisung, welche Lebensmittel für den jeweiligen Patienten auf das Tablett gelegt werden müssen. „Unsere Mitarbeiter sind hoch konzentriert. Es dürfen auch keine Fehler passieren, deshalb vermeiden wir es, auch miteinander zu sprechen“, erklärt Doris Kipp. Sie ist Küchenleiterin und betreut die Mitarbeiter im Portionier-Raum.

Im Durchschnitt brauchen die Mitarbeiter zwei Stunden für ein Menü. Seit einer Stunde bereiten sie das Abendessen vor. „Wir können die Gerichte bis zu 48 Stunden im Voraus produzieren“, sagt Karsten Wolf, Betriebsleiter der KKRN Gastro, . Durch das sogenannte „Cook&Chill“-Verfahren werden die fertigen Gerichte auf zwei Grad gekühlt und in einem Servierwagen gelagert. Nach dem Transport mit den Lkw zu den vier Standorten des KKRN, werden die Gerichte dann vor Ort innerhalb von 90 Minuten im Servierwagen erhitzt.

Durchhaltevermögen bei zehn Grad Celsius

Doch auch bei der Produktion der Gerichte herrschen im Portionier-Raum gerade mal zehn Grad. Für die Küchenkräfte bedeutet das, Thermoschutzkleidung zu tragen und Durchhaltevermögen zu zeigen. „Wir haben für unsere Mitarbeiter extra Fußmatten an ihren Positionen, damit die Füße warm bleiben und die Durchblutung gefördert wird.“ Zusätzlich wechseln sich die 25 Küchenmitarbeiter ab, damit niemand durchgängig der Kälte ausgesetzt ist.

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