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Das Löschwasser musste die Feuerwehr vom weit entfernten Hydranten bis in den Wald transportieren.

Feuerwehr stundenlang im Einsatz

Schlimmen Brandschaden im Arenbergischen Forst verhindert

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MARL - Stundenlang bekämpften 30 Feuerwehrleute am Montag Bodenfeuer im Arenbergischen Forst. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern verkohlten Farne, Sträucher, Laub, tote Äste und abgestorbene Baumstämme im Unterholz. Auch auf die Rinde einzelner Bäume griffen die Flammen über.

Die Höhe des wirtschaftlichen Schadens hält sich Förster Markus Herber zufolge in Grenzen: Auf dem Gelände stehen viele Kiefern mit dicker Borke. Kiefern halten Hitze aus und können ein Feuer überleben, wenn es nicht am Stamm hochläuft, erklärt Herber. Zum Glück seien keine Bäume abgebrannt, sondern nur in etwa einem Meter Höhe sei die Rinde angegriffen. "Der grüne Adlerfarn ist voll Saft und hat wie ein Puffer gewirkt, Schlimmeres verhindert." Einen ökologischen Schaden sieht der Förster dennoch: So manches Vogelnest von Bodenbrütern dürfte verbrannt sein.

Die Brandursache ist noch unklar. Nach Einschätzung von Einsatzleiter Peter Sander war es möglicherweise Unachtsamkeit. Durch ein weggeworfenes Streichholz, eine Zigarettenkippe oder eine durch Sonne erhitzte Glasscherbe könnte sich das Totholz entzündet und die Glut geschwelt haben.

Vom Standstreifen aus gelöscht

Das Feuer war auf einem Waldweg in Höhe der A 52 und der Hervester Straße entstanden. Ein Autofahrer sah es gegen 1.55 Uhr von der Autobahn aus und rief die Feuerwehr an. Der Löschzug der Hauptwache bekämpfte das Feuer vom Standstreifen der Autobahn aus. Straßen.NRW sperrte die rechte Fahrspur, sodass die Feuerwehrleute nicht gefährdet waren.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Alt-Marl und Lenkerbeck näherten sich den bis zu zwei Meter hohen Flammen vom Wald aus. Weil keine Hydranten in der Nähe waren, musste die Feuerwehr im "Pendelverkehr" löschen: Sie füllte an einem Hydranten in der Hervester Straße zwei Abholbehälter auf Wechselladern mit jeweils 5000 bis 7000 Litern Wasser, fuhr zum Einsatzort und füllte das Wasser in Tanklöschfahrzeuge um. Auch mit Feuerpatschen wurden die Flammen erstickt.

Eine Brandsicherheitswache blieb noch bis 10.45 Uhr am Einsatzort. Polizisten waren ebenfalls am Einsatzort und fertigten einen Bericht für das Kommissariat für Branddelikte.

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