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An der Einmündung Carl-Duisberg-Straße/Auf dem Acker soll ein neuer Kreisverkehr gebaut werden.

Zechengelände soll baureif werden

Neue Infrastruktur für gate.ruhr

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MARL - Die Erschließung des Industrieparks gate.ruhr soll in diesem Jahr beginnen. Bis 2021 will die Stadt die ersten Flächen auf dem Zechengelände von Auguste Victoria 3/7 baureif machen. Bekanntlich soll gate.ruhr 1000 Arbeitsplätze bringen.

Ab dem heutigen Mittwoch legen die politischen Ausschüsse und der Rat Details fest: Sie werden die Stadtverwaltung beauftragen, die Erschließung für das Gewerbe- und Industriegebiet auszuschreiben. Zunächst beschäftigen sich heute die Politiker im Verkehrsausschuss mit gate.ruhr. Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr im Zentralen Betriebshof.

Ziel ist es, gate.ruhr so zu entwickeln, dass die Anwohner nicht übermäßig mit Verkehr belastet werden. Aber die genaue Verkehrsführung steht noch nicht fest. Eine direkte Anbindung an die Autobahnen 43 oder 52 ist nach Einschätzung von Bürgermeister Werner Arndt nicht bis 2020 zu schaffen. „Für eine Übergangszeit“ wird der Verkehr über die Carl-Duisberg-Straße rollen. Wie lange Anwohner diese zusätzlichen Belastungen ertragen müssen, ist offen.

Wege sollen ausgebaut werden

Im Rahmen der Erschließung soll die Carl-Duisberg-Straße mit zwei Kreisverkehren ausgebaut werden – an der Einmündung „Auf dem Acker“ und am Knoten Nordstraße / Marler Straße. Auf der Strecke zwischen diesen Kreiseln sollen Abbiegespuren, Geh- und Radwege angelegt werden. Auch die Nordstraße soll mit Geh- und Radwegen ausgebaut werden. Das schlägt das Planungsamt vor.

Die fast 120 Jahre alte „Problembrücke“ über den Sickingmühlenbach auf der Marler Straße soll neu gebaut werden. Den Neubau muss der Kreistag aber noch beschließen. Wie berichtet, hatten Kontrolleure des Kreises den Zustand der Brücke als im besten Fall „nicht ausreichend“ eingestuft. Zurzeit rollen Lkw 74 Mal pro Tag zusätzlich über das rissige Bauwerk, um Sand für die Verfüllung der Schächte von AV 3/7 zu transportieren. Weitere Aufgaben bei der Erschließung sind Zufahrten innerhalb des Geländes, der Auftrag des Bodens als Baugrund, die Versorgung mit Gas, Wasser, Strom, Licht und Datennetzen und der Bau von Regenrückhaltebecken. Bis Ende 2021 soll die beauftragte Ingenieurfirma die Arbeiten abschließen.

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