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Familie Sali aus Syrien mit den Kindern, Ferac (38) und Maysaa Assaed (33) mit ihren Kindern Alla (13), Ahmed (11), Khaled (5), Hassan (2) und Hanin (1 Monat), auf dem Sofa mit Silke und Jörg Terlinden, die die Familie ehrenamtlich begleiten.

Glückliches Ende nach langer Suche

Neues Zuhause für syrische Großfamilie

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MARL - Die syrische Großfamilie Saleh darf in eine größere Wohnung umziehen. Monatelang hatte sich Frauke Homann-Friedriszik darum bemüht für Ferac und Maysaa Assaed Saleh und ihre fünf Kinder eine passende Unterkunft zu finden. Jetzt ist Hilfe bei der Renovierung und beim Umzug gefragt.

Wer Familie Saleh bei Renovierung und Umzug helfen möchte, kann sich an Frauke Homan-Friedriszik bei der AWO wenden unter ( 699 15 58, E-Mail: f.homan-friedriszik@awo-msl-re.de

„Familie Saleh bekommt eine Wohnung bei Vivawest, das Jobcenter hat die notwendige Zustimmung gegeben“, berichtet Frauke Homann-Friedriszik vom Migrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt in Marl erleichtert. Die Familie ist wie berichtet nach abenteuerlicher Flucht aus Syrien seit knapp einem Jahr in Marl wieder glücklich vereint. Sie wurde in einer Wohnung untergebracht. Doch dort war der Platz für zwei Erwachsene und fünf Kinder viel zu knapp. Die syrischen Zuwanderer haben sich in Marl ganz gut eingelebt. „Jetzt will ich, dass meine Kinder vergessen können, was sie in Syrien und auf der Flucht erleben mussten“, sagte Vater Ferac im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Dezember 2013 kam der heute 38-Jährige mit den drei ältesten Kindern Alla (heute 13), Ahmed (11), Khaled (5) nach Marl. Auf der Flucht war er von seiner Frau getrennt worden. Erst vor zwölf Monaten konnte Maysaa Assaed mit dem jetzt zweijährigen Hassan folgen. Die jüngste Tochter Hanin ist drei Monate alt. Ferac Sali spricht inzwischen einigermaßen Deutsch und möchte eine berufliche Qualifizierung machen. Eine Verletzung macht es ihm unmöglich, in seinem alten Beruf zu arbeiten. Er war Vorarbeiter auf dem Bau. Im Krieg wurde er angeschossen, jetzt kann er seine rechte Hand nicht mehr richtig gebrauchen. „Vielleicht Taxi fahren“, das wäre für ihn eine Perspektive.

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