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Der Blick über das Zechengelände auf AV 3/7 in Richtung Halde Brinkfortsheide-Fortsetzung. Hier soll die Deponie für Baustoffe nach den Plänen von RAG und Regionalverband Ruhr entstehen.

Lkw-Fahrten beunruhigen Anwohner

Auch Kreis ist gegen Bauschutt-Deponie

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    Michael Wallkötter
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MARL - Die Bergehalden Brinkfortsheide/Fortsetzung in Marl und Hürfeld in Dorsten sollen nicht als Bauschutt-Deponien weiter betrieben werden. Das ist jetzt auch eine Forderung des Recklinghäuser Kreistags.

„Es darf nicht sein, dass Lasten der Gemeinschaft einseitig auf zwei Städte im Kreis Recklinghausen verteilt werden“, heißt es in einer einstimmig verabschiedeten Resolution.

Unterdessen sind Anlieger und Mitglieder der Bürgerinitiative Marl-Hamm beunruhigt: Lkw aus Essen sind zur Halde Brinkfortsheide gefahren und haben dort ihre Fracht abgeladen. War es etwa Schutt, fragen die Anwohner.

Mit der geplanten Deponie für Baustoffe haben die Transporte nichts zu tun, versichert RAG-Sprecher Ulrich Aghte auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Deponie soll auf der Halde Brinkfortsheide-Fortsetzung entstehen, erklärt er. Die Transporte fahren aber zur alten Halde Brinkfortsheide und bringen im Auftrag der RAG Montan Immobilien 700 Kubikmeter Mutterboden zur Geländeangleichung dorthin. In den nächsten Tagen sollen diese Transporte beendet sein.

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