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Der Blick über das Zechengelände auf AV 3/7 in Richtung Halde Brinkfortsheide-Fortsetzung. Hier soll die Deponie für Baustoffe nach den Plänen von RAG und Regionalverband Ruhr entstehen.

RAG widerspricht Bürgerinitiative Marl-Hamm

"Irrtum" über Gefahren der Deponie

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MARL - Die RAG weist den Anwohner-Protest gegen die Deponie auf der Halde Brinkfortsheide-Erweiterung zurück: Die befürchteten „Gefahren“ seien nur Unterstellungen. Die geplante Deponie sei grundsätzlich genehmigungsfähig. Damit widerspricht die RAG der Bürgerinitiative Marl-Hamm.

Die auf der Halde Brinkfortsheide-Erweiterung vorgesehene Deponie werde nicht unter Bergerecht, sondern unter Abfallrecht betrieben, erklärt RAG-Sprecher Christoph Beike. Somit sei Jörg Göritz in seinem Grundlagenpapier von falschen Voraussetzungen ausgegangen.

Der Diplom-Ingenieur und Schiedsmann aus Marl hatte auf der ersten Bürgerversammlung der Bürgerinitiative Marl-Hamm dargelegt, warum die Deponie auf der Halde Brinkfortsheide aus bergerechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig sei.

Deponie wird abgedichtet

Auch zu den von Göritz aufgezeigten Gefahren durch Baustoffe auf der Kohlenhalde nimmt die RAG Stellung: „Die geplante Deponie wird wie jede andere moderne Deponie auch zunächst eine Basisabdichtung erhalten, das heißt, eine Abdichtung wird auf der jetzigen Halde und damit unter der künftigen Deponie aufgebracht“, heißt es seitens der RAG. Darüber hinaus werde die Deponie mit einem Sickererfassungssystem ausgestattet, die Sickerwässer würden bei Bedarf behandelt und ordnungsgemäß entsorgt. „Herr Göritz irrt also vollständig, was seine unterstellten Gefahren und angeblichen Reaktionen durch Wasser sowie den rechtlichen Rahmen angeht“, so RAG-Sprecher Christoph Beike. Am Ende der Abfallablagerung erhalte die Deponie eine Oberflächenabdichtung. „Sämtliche von Herrn Göritz unterstellten Gefahren sind damit außer Acht zu lassen, da es zwischen Halde und Deponie überhaupt keinen Kontakt geben wird.“

Auch den Anspruch der Anwohner auf ein Ende der Schüttungen nach 2015 lässt die RAG nicht gelten: „Ein Zeitintervall von zehn Jahren für Schüttphasen bedeutet nicht, dass danach die Betriebserlaubnis erlischt oder ein Anwohner das Recht auf Einstellung des Haldenbetriebes hätte“, so die Sichtweise der RAG.

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