+
Vom russischen Volkstanz bis zur Performance: Viele Gruppen aus Hüls-Süd zeigten auf der Bühne, was sie können.

Markt der Möglichkeiten

Hüls zeigt, was im Stadtteil los ist

  • schließen

MARL - Von wegen in Hüls ist nichts los. Der Markt der Möglichkeiten beweist das Gegenteil: Rund um die Ladenzeile an der Max-Reger-Straße informierten sich viele Besucher darüber, was in ihrem Stadtteil alles passiert, wo sie ihre Freizeit verbringen und sich engagieren können.

Rund 70 Vereine, Verbände, Initiativen und Parteien hatten am Sonntag ihre Stände vor dem Nachbarschafts-Zentrum aufgestellt, um sich und ihre Arbeit zu präsentieren. „Alle Gruppen, die mit dem Stadtteil zu tun haben, sind dabei“, erklärte Ramona Glodschei vom Stadtteilbüro Hüls-Süd. Gemeinsam mit dem Jugendamt und der Diakonie hatte sie die Veranstaltung organisiert. Vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) über das Bürgerbad und die Foodsharing-Initiative bis zur Mobilen Jugendarbeit waren alle Gruppen vertreten. „Es gibt hier nichts, was es nicht gibt“, freute sich Ramona Glodschei.

Beim Markt der Möglichkeiten ging es aber nicht nur darum, den Bürgern vorzustellen, was der Stadtteil zu bieten hat. Die Besucher waren dazu eingeladen, selbst anzupacken und auszuprobieren, worum es im Verein oder bei der Initiative geht. So gab es beim ASB einen kleinen Erste-Hilfe-Kurs: Anhand einer Puppe konnten die Besucher üben, wie ein Unfallopfer reanimiert werden muss. Das lockte nicht nur große Besucher, sondern auch Kinder an, die das Ganze gleich ausprobierten. Die Foodsharing-Initiative erinnerte daran, dass man Lebensmittel verschenken statt vernichten kann und zeigte eine Apfelschälmaschine. Das LWL-Jugendhilfezentrum hatte eine spannende Kletteraktion vorbereitet: Mutige Besucher mussten Getränkekisten in luftigen Höhen übereinanderstapeln. Brettspiele und Bühnenprogramm Das Maki-Mobil hatte eine Bewegungsbaustelle aufgebaut, bei der Mobilen Jugendarbeit gab es Brettspiele und einen Kicker. Daneben konnten kleine und große Besucher jede Menge basteln, malen und spielen. Auch für die Verpflegung war mit süßem Gebäck und herzhaft Gegrillten reichlich gesorgt. Außerdem hatten die Organisatoren ein buntes Bühnenprogramm zusammengestellt. So präsentierte etwa die DJK Lenkerbeck einen Cheerleader-Tanz, Jugendliche des Deutsch-Russischen Zentrums begeisterten die Zuschauer mit einem traditionellen russischen Volkstanz. Auch die Gruppen von Tanz Kreativ zeigten eine eindrucksvolle Performance. Viele neue Kontakte Musikfreunde kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Schülerinnen der Martin-Luther-King-Gesamtschule sangen eigene Versionen bekannter Poplieder, junge Mitglieder des Intercent-Begegnungszentrums beeindruckten mit Rapsongs. Außerdem hatten die Kinder der Canisiusschule und der Hülser Kindergärten extra für die Veranstaltung neue Lieder einstudiert. „Das Schöne ist, dass sich die Bürger hier gut vernetzen können“, so Ramona Glodschei. „Sie lernen neue Gruppen kennen und es entstehen viele Kontakte.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Lobeshymnen aus England für Schalke-Neuzugang - selbst BVB-Boss Watzke optimistisch
Lobeshymnen aus England für Schalke-Neuzugang - selbst BVB-Boss Watzke optimistisch
Oer-Erkenschwicker (29) liegt auf einer Wiese - was er dort macht, schockiert Zeugen und Polizei
Oer-Erkenschwicker (29) liegt auf einer Wiese - was er dort macht, schockiert Zeugen und Polizei
NRW bittet Steuerzahler zur Kasse - das müssen wir im Kreis Recklinghausen bezahlen
NRW bittet Steuerzahler zur Kasse - das müssen wir im Kreis Recklinghausen bezahlen
Bahnübergang in Herten ohne Ankündigung gesperrt - diesmal nicht nur für drei Tage
Bahnübergang in Herten ohne Ankündigung gesperrt - diesmal nicht nur für drei Tage
Vor zehn Jahren hatte E.ON in Datteln noch Grund zum Feiern - es folgte Katerstimmung  
Vor zehn Jahren hatte E.ON in Datteln noch Grund zum Feiern - es folgte Katerstimmung  

Kommentare