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Das Fischerwäldchen bei Kaufland will Investor Markus Römer weiter bebauen.

Nach Rückzug vom Römerquartier

Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe des Investors: "Keine Fehler gemacht"

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Trotz der Vorwürfe von Immobilien-Investor Markus Römer will die Stadtspitze weiter mit ihm  verhandeln. Ende der Woche hatte der Unternehmer den Rückzug vom Projekt Römerquartier angekündigt.

Bürgermeister Werner Arndt, Baudezernentin Andrea Baudek und Wirtschaftsförderer Dr. Manfred Gehrke machen allerdings auch kein Hehl aus ihrem Unmut über die öffentliche Absage für das Städtebau-Projekt in unserer Zeitung. 

Wie berichtet, gab es zwar Spekulationen. Die konkrete Nachricht habe die Verwaltung allerdings ohne Vorwarnung getroffen, so Bürgermeister Werner Arndt. „Es gab in der Bauverwaltung keinen erkennbaren Fehler bei der Vorbereitung für dieses Projekt“, betont Werner Arndt jetzt. „Wir haben das Projekt Römerquartier sehr wohlwollend begleitet – auch gegen Widerstände aus der Bevölkerung.“

"Investorenfreundliche Stadt"

Markus Römer hatte der Stadt Marl in seiner Pressemitteilung konkret vorgeworfen, dass sie ihn nicht beraten und zur Seite gestanden habe, um für das Römerquartier Fördergelder zu beantragen. 

Der städtische Wirtschaftsförderer erklärt dazu: „Wir hätten Herrn Römer gern erklärt, dass staatliche Förderung nur möglich ist, wenn das Projekt defizitär ist. Wenn ein Investor damit Geld verdient, bekommt er keine öffentliche Förderung.“ Dem Eindruck, Marl sei keine investorenfreundliche Stadt, tritt er vehement entgegen.

Auch Breewiese-Projekt gescheitert

Markus Römer hatte das Vorhaben ans Ende einer Reihe von gescheiterten und erschwerten Bauvorhaben gestellt, darunter das Baugebiet Breewiese. Hier gebe es neben Problemen mit dem Regenwasser keine Planungssicherheit für den Investor. An weiteren Bauvorhaben in Marl wie der Bebauung des Fischerwäldchens hält Markus Römer aber, wie berichtet, fest. 

Baudezernentin Andrea Baudek tritt Römers Einschätzung grundsätzlich entgegen: „Wir waren noch nicht am Ende der Verhandlungen.“ Es habe mehrere vergebliche Versuche gegeben habe, Gesprächstermine mit dem Investor zu bekommen.

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