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Neubaugebiet zwischen dem Ovelheider Weg und der Max-Reger-Straße in Marl Hüls-Süd. Foto: Torsten Janfeld 20170807

Neun Häuser für Quartierspark

Erste Bewohner 2018

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MARL - Schon 2018 sollen die ersten Bewohner im Neubaugebiet Hüls-Süd einziehen. Insgesamt sind im „Quartierspark Hüls-Süd“ neun Häuser geplant. Der Wohnpark ist Teil des Projekts „Soziale Stadt Hüls-Süd“.

Die städtische Neue Marler Baugesellschaft (neuma) ist im Zeitplan und hat bereits Mieter für fast alle Wohnungen gefunden, sagt ihr technischer Leiter für Neubauten, Karl-Heinz Ferkinghoff. Noch vor einigen Jahren drohte er durch die massive Hochhausbebauung am Ovelheider Weg/Max-Reger-Straße zum sozialen Brennpunkt zu verkommen. Doch seither hat sich viel getan. Mit Unterstützung des Landes hatte die neuma die Hochhäuser vor zwei Jahren abgerissen. Das Nachbarschaftszentrum an der Max-Reger-Straße ist zum Treffpunkt geworden. Hier wird Stadtteilarbeit geleistet. Und im Sommer letzten Jahres gab es den Spatenstich für die moderne Neubausiedlung – den „Quartierspark“.

Pro Jahr sollen dort drei Häuser hochgezogen werden. Ende 2018 sollen alle neun Wohnhäuser fertig sein. „Die Außenanlagen werden zum Schluss gebaut, voraussichtlich Anfang 2019“, ergänzt Karl-Heinz Ferkinghoff. Die Wohnungen sind zugeschnitten auf Singles, Paare und kleine Familien. Sie werden 50 bis 85 m² groß sein und zweieinhalb bis dreieinhalb Zimmer haben. Bewohner im Erdgeschoss werden kleine Terrassen oder Gärten nutzen können. Ihre Nachbarn in den höher gelegenen Etagen können sich auf dem Balkon sonnen. 7,30 Euro Kaltmiete berechnet die neuma pro m², für einzelne Sozialwohnungen 5,50 Euro. Alle Wohnungen werden barrierefrei gebaut und über Aufzüge erreichbar sein. Sechs Wohnungen werden sogar eigens für Rollstuhlfahrer geplant.

Abriss kostete rund eine Million Euro

Den Quartierspark werden Bewohner und Besucher von der Hülsstraße aus erreichen können. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt, die bereits in Betrieb ist. Rund 16 Millionen Euro investiert die neuma in das Neubaugebiet. Der Abriss der drei alten Hochhäuser an gleicher Stelle kostete die städtische Wohnungsbaugesellschaft rund eine Million Euro.

Der Quartierspark liegt nah am Bürgerbad Loemühle – an einer neuen Straße, die nach der Musikerin und Komponistin Clara Wieck benannt ist. Im Haus Clara-Wieck-Straße 4 wird der Arbeiter-Samariter-Bund eine Tagespflege mit Frühstück einrichten, kündigt Ferkinghoff an. Aufwerten will die neuma ihren Wohnpark durch einen Generationentreff mit Sitzbänken und großem Freiluft-Schach sowie einem öffentlichen Spielplatz.

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