Blick auf einen Gang in einem Kindergarten. Kleine Rucksäcke hängen am Kleiderhaken an der Wand.
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Die Freude darüber ist groß, dass Jungen und Mädchen nach dem Corona-Lockdown wieder in den Kindergarten dürfen.

Corona-Lockerungen

Willkommen zurück - so fällt die erste Bilanz im Kindergarten aus

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Vieler Worte bedarf es oftmals nicht. Hier leuchtende Augen, da ein herzliches Lachen – Reaktionen, die die Erzieherinnen und Erzieher in den Marler Kindertagesstätten in den vergangenen Tagen häufiger bekommen haben.

  • Landes NRW lockert Corona-Schutzmaßnahmen
  • Seit dem 22. Februar dürfen Jungen und Mädchen wieder in den Kindergarten
  • Betreuung unter besonderen Schutzmaßnahmen

Die Landesregierung lockerte die Coronaschutzverordnung. Doch bringen alle Eltern ihre Kinder in die Kitas oder betreuen sie sie weiterhin zu Hause? Wir haben nachgefragt. Von einer kleinen Notbetreuungsgruppe konnte zuletzt im evangelischen Kindergarten Sonnenschein an der Ringerottstraße keine Rede sein, wie Leiter Marcel Kubik erläutert. Weil die Einrichtung ein gutes Schutzkonzept erarbeitet habe, konnten viele Kinder betreut werden. Aber nicht alle. „Und die kommen jetzt mit ganz großer Freude wieder zu uns“, sagt Kubik. „Sie haben uns vermisst.“ .

Die Gruppen sind strikt getrennt. Zudem tragen die Mitarbeiter Masken – beim Bringen und Abholen der Kinder oder wenn nicht genügend Abstand gehalten werden kann. Mit etwas Distanz kann die Maske abgenommen werden. „Mimik und Gestik sind für Kinder wichtig“, sagt Marcel Kubik.

Kinder schlafen vor Aufregung schlecht

Dem pflichtet Petra Motzkat von der Kindertagesstätte St. Josef an der Karl-Liebknecht-Straße bei. In Drewer, wo rund 85 Prozent der Kinder nach der Notbetreuung (mit rund 30 Prozent) wieder zurück in der gewohnten Umgebung sind, war die Freude, dass wieder mehr Jungen und Mädchen in die Kita dürfen, so groß, dass einige vor Aufregung nicht schlafen konnten, verrät Petra Motzkat nach Gesprächen mit Eltern.

Den Kleinsten sei die lange Trennung anzumerken gewesen, beobachteten die Erzieher. Sie brauchten die ersten beiden Tage, um sich wieder an die Abläufe in der Kita zu gewöhnen. „Jetzt sind alle wieder in der Spur“, sagt Petra Motzkat. Und das eigens für das Lockdown-Ende gemalte Schild mit der großen Aufschrift „Herzlich willkommen“ an der Eingangstür bleibt – bis die fehlenden 15 Prozent, die in den nächsten Tagen erwartet werden, folgen.

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