Kinder warten auf einen Schulbus.
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Auch das Thema Schulbus wird diskutiert.

Nach Video-Besprechung der Ratsfraktionen

Lüftung, digitale Geräte, Busse - das gibt es Neues in Sachen Schule und Corona

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Präsenz-oder Distanzunterricht - das kann Marl nicht für sich entscheiden. Die Stadt kann aber die Rahmenbedingungen für Unterricht in Corona-Zeiten verbessern.

So war nach Auskunft des Marler Schulausschuss-Vorsitzenden Brian Nickholz (SPD) beim Video-Gespräch der Ratsfraktionen die Frage der Lüftungs-Möglichkeit in den Klassenräumen ein wichtiges Thema. In Räumen, in denen man bisher die Fenster nicht öffnen konnte, wird diese Möglichkeit nun baulich geschaffen. Diese Arbeiten laufen, sind aber noch nicht überall abgeschlossen. Bei insgesamt zehn Klassenräumen stadtweit gibt es die Möglichkeit des Nachrüstens nicht. Für diese Fälle werden mobile Lüfter angeschafft.

Aufträge im Wert von 80.000 Euro erteilt

Die Stadt teilt zu diesem Thema auf eine FDP-Anfrage mit, seit Ausbruch der Pandemie habe die Verwaltung bereits Aufträge in Höhe von 80.000 Euro für „einfache bauliche Maßnahmen“ erteilt, von denen der „weitaus überwiegende Teil“ bereits umgesetzt sei. Was die mobilen Geräte angeht: Für die gebe es maximal eine öffentliche Förderung in Höhe von 40.000 Euro, zuzüglich 5.000 Euro für Betrieb und Wartung. Aktuell wird der Zuwendungsantrag vorbereitet, er soll kommende Woche gestellt werden. Die Frist endet am 15. Januar 2021.

„Digitale Endgeräte“ sind bestellt

Immer wieder ist kritisiert worden, Marl hinke beim Thema Digitalisierung an Schulen im Kreis-Vergleich hinterher, sei zu langsam beim Abrufen öffentlicher Gelder. Nun aber gestehen auch Kritiker zu, dass Dynamik in die Angelegenheit kommt: 3000 „digitale Endgeräte“ – iPads oder Microsoft Surface-Tablets – sind nach einer EU-weiten Ausschreibung bestellt. Die Mehrzahl sind Leih-Geräte für Schüler, die geringere Zahl Geräte für Lehrer, die in deren Besitz übergehen.

Über Schulbusse wird noch gesprochen

Was das Thema Schulbusse angeht, so ist FDP-Schulexperin Ilse Kiffe-Heinze weiter der Meinung, es müssten mehr Einsatzfahrzeuge auf die Straße gebracht werden, um das Infektionsrisiko auf der Fahrt zur Schule und zurück zu minimieren. Ilse Kiffe-Heinze brachte erneut das Argument vor, Geld dafür sei vorhanden und private Busunternehmer, die im Moment ohne Aufträge dastünden und Kurzarbeit machten, würden sich freuen. Die Stadt hatte bisher stets darauf verwiesen, dass sie nur im Benehmen mit dem Kreis und der Vestischen einen Förderantrag stellen könne. „Uns wurde nun aber glaubhaft vermittelt, dass die Stadt im Gespräch mit der Vestischen ist“, sagte Ilse Kiffe-Heinze..

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