Die Feuerwehr Marl war am Samstagnachmittag mit einem größeren Aufgebot an der Sickingmühler Straße im Einsatz
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Die Feuerwehr Marl war am Samstagnachmittag mit einem größeren Aufgebot an der Sickingmühler Straße im Einsatz

Feuerwehr im Einsatz

Kein Gasleck an Straße in Marl - vor Ort riecht es aber nach einer verbotenen Substanz

  • Ralf Deinl
    vonRalf Deinl
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  • Oliver Prause
    Oliver Prause
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In Marl hat sich der Verdacht auf ein Gasleck in einem Haus nicht bestätigt. Aber auch die Polizei musste vor Ort aktiv werden - aus diesem Grund.

  • Seltsamer Einsatz von Feuerwehr und Polizei in Marl-Brassert.
  • Vor Ort riecht es etwas nach Gas.
  • Außerdem kommt den Einsatzkräften noch ein anderer Duft entgegen.

    Update, Sonntag, 19, Juli, 15.07 Uhr: Auf Nachfrage teilt die Leitstelle der Polizei in Recklinghausen mit, dass diePolizei die Wohnung auf der Sickingmühler Straße, aus der der Marihuana-Duft am Samstag kam, durchsucht hat. "Die Kollegen haben Betäubungsmittel sicher gestellt und Strafanzeigen geschrieben", so ein Sprecher. Nähere Einzelheiten nannte er auf Nachfrage nicht.  

Update, Samstag, 18. Juli, 15.55 Uhr: Die Feuerwehr gibt Entwarnung - der Verdacht auf den Austritt von Gas in einem Mehrfamilienhaus in Brassert hat sich nicht bestätigt. Dennoch ist ein leichter Gasgeruch feststellbar, sodass der lokale Energieversorger verständigt wurde. Er soll im Anschluss die Ursache prüfen, um alle Gefahrenquellen endgültig ausschließen zu können.

Aber die Polizei - die nun wegen eines gestohlenen Sattelzugs in Marl ermittelt - geht weiterhin der Quelle des Marihuana-Geruchs nach. Er soll aus einer Wohnung kommen. Die Bewohner werden wohl einen hohen Preis für den Konsum des Rauschmittels zahlen müssen, denn der Besitz von Marihuana ist selbst in kleinen Mengen in Deutschland strafbar.

Einsatz in Marl-Brassert: Feuerwehr mit größerem Aufgebot vor Ort

Unsere ursprüngliche Berichterstattung: Die Feuerwehr Marl ist am Samstagnachmittag zu einem Einsatz an der Sickingmühler Straße/Ecke Luisenweg ausgerückt. Dort gibt es den Verdacht auf ein Gasleck in einem Haus. Aktuell prüfen die Einsatzkräfte noch, ob es wirklich eine Gefahrenquelle gibt (Angst haben Anwohner zurzeit auch in Marl-Polsum - wegen eines Corona-Falls in einem Kindergarten).

Aber auch die Polizei ist aktiv geworden, denn am Ort des Geschehens riecht es in jedem Fall nach einer anderen, verbotenen Substanz: Den Beamten kommt nämlich der Geruch von Marihuana entgegen. Sie suchen gerade nach der Quelle des Duftes. 

Messwagen in Marl soll Gaskonzentration feststellen

Die Hauptwache der Feuerwehr ist mit einem Löschzug vor Ort, die Feuerwehr Alt-Marl unterstützt sie. Auch ein Messwagen, der eine mögliche Gaskonzentration feststellen soll, ist vorgefahren. Insgesamt sind rund zehn Fahrzeuge der Feuerwehr Marl an der Sickingmühler Straße.

Eine Gefahrenstelle gibt es zurzeit auch in Marl-Hüls - Anwohner warnen schon seit langem vor einer Unfallgefahr für Verkehrsteilnehmer.

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