Kindertanzgruppe der jüdischen Kultusgemeinde.
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Kindertanzgruppe der jüdischen Kultusgemeinde.

Mit prominenten Gast

Beim Abschluss des Abrahamsfests in Marl feiern Christen, Juden und Muslime zusammen

  • vonJürgen Wolter
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Das Abrahamsfest ist eine Institution in Marl, seit nun 19 Jahren. Mit dem Gastmahl endeten die diesjährigen Feierlichkeiten. Dabei war auch eine prominente Politikerin aus Marl.

Wenn muslimische Kinder bei russischen Volksweisen begeistert mitklatschen und -tanzen, und 300 Gäste im Rathaussaal Friedenslieder mit der Gruppe Soma singen – dann ist wieder Abrahamsgastmahl. Auch bei der 19. Auflage des Abrahamsfestes am Mittwoch (11.12.) bildete das Gastmahl den Abschluss der Veranstaltungsreihe.

Prominenter Gast des Abends war Serap Güler (CDU), Staatssekretärin im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Güler stammt aus Marl und stellte der Stadt ein hervorragendes Zeugnis bei ihren Bemühungen um Integration aus. „Leider gehören heute Anfeindungen vor allem über soziale Medien auch zum Alltag von Politikern“, so die Staatssekretärin in ihrem Grußwort. 

So feiern Christen, Muslime und Juden den Abschluss des Abrahamfestes in Marl

Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes.
Christen, Muslime und Juden feiern im Rathaus in Marl den Abschluss des Abrahamfestes. © Jürgen Wolter

In ihrer Jugend und Schulzeit in Marl sei sie aber nie mit Rassismus konfrontiert worden. „Ich habe eine sehr offene Schule und eine offene Stadt erlebt, in der ich aufgewachsen bin. Toleranz und gegenseitiger Respekt, wie sie das Abrahamsfest vorlebt, sind heute wichtiger denn je.“

Marler Bürgermeister lobt Integrationsarbeit

Serap Güler sei das beste Beispiel dafür, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft eine Chance bekämen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer Religionszugehörigkeit, hatte zuvor Bürgermeister Werner Arndt bei seiner Begrüßung der Gäste festgestellt. Er wies darauf hin, dass die Stadt zurzeit in mehreren Foren ein Integrationskonzept erarbeitet. „Was mich immer wieder freut ist, wie viele dort mitarbeiten, und dass dort nicht Ausgrenzung oder Misstrauen vorherrschen, sondern eine konstruktive Atmosphäre, in der man nach vorne schaut und auch Probleme ansprechen und an gemeinsamen Lösungen arbeiten kann.“

Im Hauptteil des Gastmahls, das von Michaela Rickert, Katja Nowitzka und Melih Fidan moderiert wurde, standen wieder kulturelle Darbietungen aus den drei Kultur- und Religionskreisen Judentum, Christentum und Islam im Mittelpunkt. Den Auftakt machte die Gruppe Soma mit Friedensliedern, die auch die Besucher mitsingen konnten. Mit Ilahi-Gesängen und Instrumentalmusik beteiligten sich die Yunus-Emre- und die Fatih-Moschee am Programm.

Buntes Programm der jüdischen Gemeiden

Ein buntes Programm hat jedes Jahr die jüdische Kultusgemeinde Recklinghausen im Gepäck: Es reicht von temperamentvollen Kindertänzen bis zum Erwachsenenchor. Ebenfalls mit Tänzen und Gesang traten die Mitglieder des deutsch-russischen Kulturvereins Raduga auf. Eine Kindertanzgruppe des Intercent und der Chor unter der Leitung von Nicole Ahlert rundeten das Programm ab, bei dem die Besucher anschließend beim großen Buffet die Möglichkeit hatten, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sehr beeindruckt vom Abrahamsfest zeigte sich Lorenz Beckhardt, Autor und WDR-Journalist, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das Abrahamsfest übernommen hat. „So eine Veranstaltung habe ich bisher nicht erlebt.“ Bürgermeister Werner Arndt hatte einen Tipp parat: „Nicht nur loben, sondern im nächsten Jahr ein Team vom WDR mitbringen!“

Ein  Internat der muslimischen Gemeinde soll in Gladbeck entstehen. Die Pläne hierfür wurden heute vorgestellt.

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