Blick auf das künftige Baugebiet Breewiese in Hüls-Süd.
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Blick auf das künftige Baugebiet Breewiese in Hüls-Süd.

Bauprojekt in Marl-Hüls

Filetstück für Marler Stadtentwicklung: Die Breewiese wird zum Stadtquartier

  • Martina Möller
    vonMartina Möller
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Der Entwurf für die künftige Bebauung auf einer der letzten großen Freiflächen in Marl liegt vor.

  • Das Baugebiet Breewiese in Hüls ist sechs Hektar groß
  • 560 Wohneinheiten sollen darauf entstehen
  • Ebenfalls geplant sind Grünanlagen, Gärten und Freizeitanlagen

Vor bereits zwei stellte die Stadt Marl einen Bebauungsplan auf. Die Fakt.AG mit Investor Hubert Schulte-Kemper hat einen Teil der Grundstücke optional erworben. Knapp ein Drittel der Flächen gehört der Stadt.

Das neue Quartier in Hüls-Süd könnte so aussehen: Der jetzt vorliegende städtebauliche Planungsentwurf sieht zwischen Ringerottstraße, Hülsbergstraße, Georg-Herwegh-Straße und Löntroper Grenzweg insgesamt 560 Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienhäusern vor. Etwa 20 Prozent des Wohnungsangebots soll als sozial geförderter Wohnraum errichtet werden.

Marl: Drei Planungsbüros wirken mit

Der Entwurf, an dem drei Planungsbüros mitgewirkt haben, wirbt mit Nachhaltigkeit und der Überschrift „ökonomisch, ökologisch und sozial“. Geplant werden insgesamt vier Abschnitte: Im Norden sind Mehrfamilienhäuser mit 242 Wohneinheiten, davon 61 im sozialen Wohnungsbau, sowie 22 Einfamilienhäuser vorgesehen. Im Westen entstehen 128 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie 58 Einfamilienhäuser. 64 Wohnungen und 46 Einfamilienhäuser werden laut Entwurf im Osten des Planungsgebiets gebaut. Der erste Bauabschnitt beginnt am Seniorenzentrum Haus Tobit (Ringerottstraße/Hülsbergstraße) mit rund 100 Wohneinheiten.

Neubauten in Marl werden zu Nachbarschaften

Drei Hektar des gesamten Baugebiets sind für öffentliche Grünflächen vorgesehen, etwa 5.500 Quadratmeter für Gemeinschafts- und Mietergärten. Auf 4.800 Quadratmetern soll es laut Planung Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder geben.

Die Aspekte Umwelt und Freizeit finden sich in dem Entwurf unter anderem auch in einem parkähnlichen Grünstreifen wieder, der das Baugebiet fast komplett durchzieht. Geplant ist ein Fuß-und Radwegenetz sowie Quartiersgaragen, um den motorisierten Verkehr weitgehend aus den Wohnbereichen herauszuhalten.

Marl: Hoher Grundwasserstand an der Ringerottstraße

Der hohe Grundwasserstand im Baugebiet sorgt an der Ringerottstraße für feuchte Böden und sumpfigen Untergrund. Im Konzept für das Baugebiet Breewiese ist unter anderem geplant, einen kleinen See anzulegen und das Regenwasser dezentral abfließen zu lassen.

Einen Anschluss an die Kanalisation gibt es bereits. Bei der Fertigstellung der Ringerottstraße im vergangenen Jahr wurde der Kanalschacht so gesetzt, dass er für das Abwassernetz des Neubaugebiets genutzt werden kann. Der Baubeginn für den ersten Abschnitt an der Breewiese ist frühestens im Jahr 2021 vorgesehen.

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