Roboter helfen unter anderem beim Bau von Automobilen. Programmiert und punktgenau ausgerichtet werden sie bei der Haxter GmbH in Marl.
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Roboter helfen unter anderem beim Bau von Automobilen. Programmiert und punktgenau ausgerichtet werden sie bei der Haxter GmbH in Marl.

Großer Auftrag für Haxter GmbH

Firma aus Marl steuert Roboter für die Elektroauto-Produktion von Tesla

  • Heinz-Peter Mohr
    vonHeinz-Peter Mohr
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Wenn Tesla in Brandenburg Elektroautos produziert, sollen Roboter, die in Marl programmiert werden, beim Schweißen helfen. Die Haxter GmbH will dafür sorgen, dass die Prozesse reibungslos laufen.

Für Mark-Andrew Haxter aus Marl und seine Firma ist das Mitwirken beim Aufbau der Tesla-Gigafactory einer der wichtigsten Aufträge: Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. In Brandenburg bei Berlin will Tesla die weltweit „fortschrittlichste Serienproduktionsstätte für Elektrofahrzeuge“ entstehen lassen. Messtechnik und Automatisierung sollen dabei aus Marl kommen.

Wenn heutzutage Elektroautos gebaut werden, dann werden die Teile von Robotern zusammengeschweißt, erklärt Firmenchef Mark-Andrew Haxter (45): „Das muss auf den Zehntelmillimeter passen. Wir stellen die Roboter punktgenau ein.“

Unternehmen aus Marl ist auf Messtechnik spezialisiert

Die Haxter GmbH ist als Dienstleister auf industrielle Messtechnik spezialisiert, und optimiert seit Anfang des Jahrtausends weltweit Arbeitsabläufe von Anlagenbauern und Automobilherstellern. Von der Anlage, die langsam hochgefahren wird, bis zur Prozesskontrolle – alles ist für Haxter eine Frage der Messtechnik und Programmierung.

Der Unternehmensgründer ist stolz darauf, den Auftrag bekommen zu haben: „Wir haben uns bei Tesla beworben. Uns haben sie genommen, einige andere nicht.“ Bei BMW in München unterstützte die Haxter GmbH mit Robotik und industrieller Messtechnik die Produktion des neuen 4er Gran Coupés. Fotos oder Videos konnten wir in dem Marler Unternehmen allerdings nicht machen. „Wir haben Geheimhaltungspflichten“, erklärt der Firmengründer. „Es geht um sensible Daten von Autos, die noch nicht auf dem Markt sind.“

Firma lässt sich im Techno Marl nieder

Im Techno Marl beschäftigt Haxter acht Mitarbeiter, überwiegend Vollzeitkräfte. Ein neues Unternehmensfeld sieht er in der Chemie. „Da, wo mit hochgefährlichen Stoffen gearbeitet und etwas entwickelt wird, sind Automatisierung und Robotik schon aus Gesundheitsaspekten sinnvoll.“

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