Ultraleichtflugzeug auf Wohnhaus gestürzt
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In Wesel stürzte ein Ultraleichtflugzeug auf ein Wohnhaus: Die Feuerwehr war stundenlang mit den Rettungs- und Bergungsarbeiten beschäftigt.

Polizei ermittelt

Flugzeug aus Marl stürzt in Wesel auf Wohnhaus: Drei Tote - es gibt Hinweise zur Ursache

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Ein in Marl gestartetes Ultraleichtflugzeug ist am Samstag in Wesel auf ein Wohnhaus gestürzt. Drei Menschen kamen ums Leben. Jetzt gibt es erste Hinweise zur Ursache.

  • Das Ultraleichtflugzeug aus Marl stürzte in ein Wohnhaus in Wesel. 
  • Die beiden Insassen und eine Bewohnerin kamen ums Leben.
  • Es gibt Hinweise auf einen technischen Defekt, der zum Absturz führte.

Update, 27.7., 16.55 Uhr: Die Stadt Wesel hat ein Zeichen der Betroffenheit und Trauer gesetzt: Zwei Stadtflaggen waren nach Angaben eines Sprechers auf halbmast gehisst - eine davon auf dem Rathaus. Im Eingangsbereich des Rathauses lag ein Kondolenzbuch aus. Die ersten Schreiber hatten den Angaben nach am Vormittag darin ihr Mitgefühl ausgedrückt. 

Wesel: Haus wird noch auf Schäden überprüft

Die Bewohner des beschädigten Hauses durften nach Angaben der Stadt zunächst nur ein paar Sachen aus ihren Wohnungen holen. Experten sollen das Haus auf mögliche Schadstoffe und auf die Statik prüfen.

Update, 27.7., 13.15 Uhr: Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs mit drei Toten in Wesel, das in Marl gestartet war, deutet nach Angaben der Staatsanwaltschaft alles auf einen technischen Defekt als Ursache hin. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Der Typ des verunglückten Flugzeugs sei mit einem Notfall-Fallschirm ausgestattet. Bei Problemen habe der Pilot die Möglichkeit, den Fallschirm auszulösen. Dann gleite die Maschine eigentlich an dem Fallschirm zu Boden. "Warum das Flugzeug nicht an dem Fallschirm heruntergekommen ist, sondern der Fallschirm ganz woanders, kann ich noch nicht sagen", sagte der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer am Montag.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den beiden Todesopfern in dem kleinen Flugzeug um einen 55-Jährigen und seinen betagten Vater handelt. Der 55-Jährige habe mehrere Jahrzehnte Flugerfahrung gehabt und sei ein sehr erfahrener Pilot gewesen. Das dritte Todesopfer ist nach Worten von Bayer "höchstwahrscheinlich" eine 39-Jährige, die mit ihrem Kind in einer Dachgeschosswohnung lebte. Bei allen Dreien sei die Identität aber noch nicht endgültig nachgewiesen. Mit sicheren Ergebnissen werde im Laufe der Woche gerechnet.

Ultraleichtflugzeug aus Marl stürzt in Wesel auf Wohnhaus: Drei Tote - Ursache noch unklar

Update, 26.7., 9.55 Uhr: Die Luftsportfreunde Wesel-Rheinhausen haben sich via Facebook zu dem Flugzeugabsturz am Samstag geäußert. Demnach sei die Maschine auf dem Rückflug nach Marl gewesen, Auffälligkeiten habe es bei Start und Abflug nicht gegeben. 

Die Unfallursache ist noch immer unklar. Anfängliche Berichte über einen Zusammenprall mit einem Heißluftballon hatten sich nicht bestätigt. Der WDR berichtet, dass Augenzeugen Knallgeräusche am Himmel vernommen hätten. Es gebe zudem die Vermutung, dass das Flugzeug bereits vor dem Aufprall auf das Hausdach auseinander gebrochen sei. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben mit der Untersuchung begonnen. In der Umgebung wurden mehrere Flugzeugteile gefunden.

Update, 25.7., 21.40 Uhr: Nach Mitteilung der Polizei - die kürzlich zu einer Massenschlägerei in Gelsenkirchen-Buer ausrücken musste - handelt es sich bei den beiden toten Männern wahrscheinlich um die Insassen des Leichtflugzeuges. Sie waren in Marl mit ihrem Flugzeug gestartet und in Wesel auf dem Flugplatz zwischengelandet. Was genau zu dem Unfall geführt hat, ermitteln jetzt die Kriminalpolizei, die Staatsanwaltschaft Duisburg und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Der Pilot kam nach Angaben der Flugplatzgemeinschaft Loemühle aus Hattingen.

Ultraleichtflugzeug auf Wohnhaus gestürzt

Update, 25.7. 18.36 Uhr: Der Geschäftsführer der Flugplatzgemeinschaft Loemühle, Dr. Raimund Utsch, bestätigte unserer Redaktion, dass heute um 12.28 Uhr ein  Ultraleichtflugzeug vom Flugplatz Loemühle in Richtung Wesel gestartet ist. Die beiden Piloten, die heute Mittag in Marl gestartet sind, kenne er nicht.

Flugzeug war vermutlich auf dem Rückflug nach Marl

Update, 25.7., 18.23 Uhr: Der Vorsitzende des Vereins Luftsportfreunde Wesel-Rheinhausen in Nordrhein-Westfalen, Achim Strobel, geht davon aus, dass das Flugzeug kurz vor dem Absturz am Flughafen Wesel gestartet war. Es war dort zwischengelandet und vermutlich auf dem Rückflug nach Marl. Bei dem Flugzeug handele es sich um das Modell TL 96, das als sogenanntes Luftsportgerät gelte.

Ein Ultraleichtflugzeug ist in Wesel verunglückt (Symbolbild)

Bei dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs auf ein Mehrfamilienhaus am Samstag gegen 14.40 Uhr im niederrheinischen Wesel sind drei Menschen gestorben. Dies sagte ein Sprecher der Polizei im nordrhein-westfälischen Wesel. Bei den Toten handle es sich um zwei Männer und eine Frau. Die beiden Männer waren bei dem Absturz in dem Flugzeug. Die Frau befand sich mit ihrem zweijährigen Kind in dem Wohnhaus. Das Kind sei bei dem Unglück leicht verletzt worden. Zunächst hatte die Rheinische Post berichtet. Bereits im Juni war ein Pilot aus Recklinghausen bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen.

Marl: Ultraleichtflieger war auf dem Flugplatz Loemühle gestartet

Das Flugzeug sei auf das Hausdach gestürzt. Dies habe daraufhin Feuer gefangen. Die Feuerwehr der Stadt Wesel und weitere Rettungskräfte waren mehrere Stunden vor Ort mit den Rettungsarbeiten beschäftigt. Bei der Begehung hätten Feuerwehrleute ein kleineres, leicht verletztes Kind entdeckt. Vermutlich handele es sich um ein Kind, das in dem Haus mit nach Angaben des Sprechers fünf Wohnungen lebe.

Wesel: Fallschirm in der Nähe des Unfalls gefunden

In der Nähe der Absturzstelle fanden die Rettungskräfte einen Fallschirm. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den Notfallbremsfallschirm des Flugzeugs handelt. Das Flugzeug war vom Flugplatz Loemühle in Marl aus gestartet und nicht mehr zurückgekehrt. (mit dpa)

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