Der Chemiepark Marl im Luftbild.
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Der Chemiepark Marl im Luftbild.

Gefährlicher Virus aus China

So gehen Evonik und der Chemiepark Marl mit dem Coronavirus um

  • Martina Möller
    vonMartina Möller
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Marl: Die in China eingesetzten Chemiepark-Mitarbeiter werden nicht nach Deutschland zurückgerufen. Aber das Thema wird aufmerksam verfolgt.

  • Die Ausbreitung des Coronavirus wird bei Evonik und im Chemiepark Marl aufmerksam beobachtet.
  • Viele Mitarbeiter sind dienstlich in China unterwegs. 
  • Dienstliche Reisen in die betroffenen Gebiete in China sind vorübergehend ausgesetzt.

Noch kein Grund zur Panik im Chemiepark Marl. Aber: Die Ausbreitung des Coronavirus wird bei Evonik und im Chemiepark Marl aufmerksam beobachtet. Allein beim Chemiekonzern Evonik arbeiten 2500 Beschäftigte in China. „In der betroffenen Region um die Stadt Wuhan haben wir allerdings weder ein Werk noch ein Büro und somit auch keine Mitarbeiter vor Ort“, sagt Unternehmenssprecherin Alexandra Boy auf Nachfrage. „Aber wir nehmen unsere Fürsorgepflicht als Arbeitgeber sehr ernst.“ 

In China eingesetzte Mitarbeiter sollen zunächst nicht zurück nach Marl

Zurzeit sei es jedoch kein Thema, die in China beschäftigten Evonik-Mitarbeiter nach Deutschland zurückzurufen. Dienstliche Reisen in die betroffenen Gebiete in China sind vorübergehend ausgesetzt. Evonik betreibt Produktionen an mindestens zehn Standorten, unter anderem in Schanghai, Jilin und Nanning. „Wir überwachen die Entwicklung engmaschig“, betont Alexandra Boy.

Chemiepark-Mitarbeiter aus Marl: Ab ins Home Office

Darüber hinaus werden Mitarbeiter aufgerufen, sich an die Anweisungen der chinesischen Behörden zu halten. „Wer kann, sollte so viel möglich im Home-Office arbeiten“, so die Unternehmenssprecherin. Wie viele Beschäftigte aus China sich derzeit auch im Chemiepark Marl aufhalten, lässt sich nicht genau sagen. „Bestimmt sind einige hier“, so Alexandra Boy. „Wir sind ein Standort, an dem Menschen aus 60 Nationen arbeiten.“

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In Gelsenkirchen vollstreckte die Polizei am Mittwochmorgen einen Haftbefehl im Stadtteil Buer. Die Dauer der festgesetzten Freiheitsstrafe überrascht. Ein vermisster 60-Jähriger ist jetzt tot in einem Bach in Bottrop gefunden worden.

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