Frank und Andrea Voß genossen den Pfingstsamstag im Guido-Heiland-Bad.
+
Frank und Andrea Voß genossen den Pfingstsamstag im Guido-Heiland-Bad.

300 Gäste am Pfingstwochenende

Wie das Guido-Heiland-Bad in Marl trotz Corona einen sicheren Freibadbetrieb organisiert 

  • vonJürgen Wolter
    schließen

Auf Normalniveau ist der Besuch in Corona-Zeiten längst noch nicht. Aber am Pfingstwochenende freute sich das Guido-Heiland in Marl über 300 Gäste.

  • 300 Gäste am Pfingstwochenende
  • Besucher schwimmen im Guido-Heiland-Bad nur in eine Richtung
  • Alle Gäste werden registriert

Jetzt ist auch der Sprungturm wieder geöffnet. Die vorsichtigen Lockerungen gehen weiter, der Betrieb ist gut angelaufen. Seit dem 20. Mai hat das Guido bereits wieder geöffnet – als erstes Freibad in Marl. Andere Bäder in der Nachbarschaft ziehen zum Teil erst langsam nach. 

Am Eingang des Bades empfing am Samstag Peter Weiler, der Vorsitzende des Bad-Vereins, die Besucher. Sie mussten sich registrieren lassen, und erhielten dann eine Nummer, die sie beim Verlassen des Bades wieder abgeben mussten. Überall fanden sich Hinweise auf die notwendigen Mindestabstände von 1,50 Meter. 

Badegäste in Marl schwimmen nur in eine Richtung

„Die Umkleiden können genutzt werden, allerdings haben wir alles so organisiert, dass auch dort die Abstände gewahrt bleiben“, sagt Peter Weiler. „Und wir haben Wege markiert, an die man sich halten muss. Nicht jeder kann laufen, wie er möchte.“ Im großen Schwimmerbecken sind Bahnen markiert, die dafür sorgen, dass die Badegäste jeweils nur in eine Richtung schwimmen. So kommt es nicht zu Begegnungen. 

„Das Babybecken können wir noch nicht öffnen, weil bei den Kleinkindern nicht zu gewährleisten ist, dass dort die Abstände eingehalten werden“, so Peter Weiler. Auch die Rutsche bleibt noch geschlossen. „Die Metallfläche lässt sich einfach nicht zuverlässig desinfizieren“, sagt Peter Weiler. Sonst herrscht fast wieder Normalbetrieb im Guido. 

Besucherzahlen in Alt-Marl noch nicht auf normalem Niveau

Begeistert vom Bad sind Frank und Andrea Voß aus Gelsenkirchen, die schon mehrfach in diesem Jahr das Marler Bad besucht haben. Andrea Voß: „Wir haben uns schon darauf gefreut, wieder schwimmen zu gehen und hier haben wir ein gutes Gefühl.“ Und Frank Voß ergänzt: „Besser kann man den Badbetrieb eigentlich nicht organisieren.“ 

Die Besucherzahlen haben allerdings noch lange nicht das übliche Niveau erreicht. Maximal waren es bis Pfingsten 150 Gäste. „Man spürt schon, dass viele noch unsicher sind oder Angst haben“, so Peter Weiler. „Wir hoffen aber, dass sich das allmählich auch normalisiert“.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Baustelle sorgt für Zugausfälle der S 2 - Schienenersatzverkehr wird eingerichtet
Baustelle sorgt für Zugausfälle der S 2 - Schienenersatzverkehr wird eingerichtet
Kommunalwahl 2020 in NRW: Millionen im Revier wählen erstmals das "Ruhrparlament" - aber was ist das eigentlich?
Kommunalwahl 2020 in NRW: Millionen im Revier wählen erstmals das "Ruhrparlament" - aber was ist das eigentlich?
36-Jähriger raubt Auto - um damit zur Freundin zu fahren
36-Jähriger raubt Auto - um damit zur Freundin zu fahren
Versuchter Mord an Lehrer: Ex-Schüler zu Haftstrafe verurteilt
Versuchter Mord an Lehrer: Ex-Schüler zu Haftstrafe verurteilt
Transfer-Ticker zum S04: Hamza Mendyl weckt erste Begehrlichkeiten 
Transfer-Ticker zum S04: Hamza Mendyl weckt erste Begehrlichkeiten 

Kommentare