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Der überfüllte Erfurter Dom: An Heiligabend wird es in den Kirchen eng.

Wo Plätze knapp sind

Eintrittskarten für den Gottesdienst - an Heiligabend gibt es sie auch in Marl

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  • Sina Dietz
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An Heiligabend wird es voll in den Kirchen. Deshalb gibt es mittlerweile sogar Eintrittskarten für den Gottesdienst. Auch in Marl.

Die Paulusgemeinde hat für den Familiengottesdienst an Heiligabend Platzkarten ausgegeben. Hintergrund dieser ungewöhnlichen Maßnahme: Da der Gottesdienst um 14.30 Uhr diesmal nicht in der Kirche (sie wird umgebaut), sondern im benachbarten Gemeindehaus stattfinden wird, gibt es dort nur ein eingeschränktes Platzangebot. Aus Sicherheitsgründen hat die evangelische Gemeinde deshalb die Eintrittskarten vergeben, die mittlerweile vergriffen sind. 

Die anderen evangelischen Gemeinden in Marl haben sich nicht für Ticket-Lösung entschieden. Martin Giesler von der Dreifaltigkeitsgemeinde kann den Gedanken hinter der Aktion aber durchaus verstehen. „Wir erleben, dass die Situation bei der Kinderweihnachtsfeier grenzwertig ist.“ Häufig sei es so voll, dass Menschen stehen oder nach Hause geschickt werden müssen. 

Helfer in den Kindergottesdiensten in Marl

Auch Pfarrer Heiner Innig von der katholischen Kirchengemeinde „Heilige Edith Stein“ kann nachvollziehen, wieso Gemeinden Platzkarten vergeben. „Das ist dann aber auch nur durchführbar, wenn man Menschen hat, die die Plätze zuweisen.“ Der Pfarrer weiß, dass in den Kirchen der Pfarrei Heilige Edith Stein bisher keine Eintrittskarten verteilt werden. „Bei uns ist an Weihnachten jeder willkommen. In den meisten Fällen sind die Räume groß genug, dass jeder einen Platz findet. Zur Not müssen Menschen dann mal stehen.“ 

Auch die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus vergibt für die Heiligabend-Messen keine Platzkarten, wie Pfarrer Ulrich Müller auf Nachfrage mitteilt. „Bei uns wird es Weihnachten in der Regel nur in den Kindergottesdiensten voller als sonst“, sagt er. Um sicher zustellen, dass dort alles geregelt abläuft, hat er Helfer engagiert.

Essen fing im letzten Jahr damit an

In Essen gab es schon im letzten Jahr eine Ticket-Regelung. Nicht alle Gemeindemitglieder waren damit einverstanden.

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