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Zoll entdeckt Drogenlabor eines 38-jährigen Marlers

Zoll entdeckt Drogenlabor

Marler stellt illegal Dopingmittel her - was die Mutter in Herten damit zu tun hat

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Der Zoll hat einen 38-jährigen Marler auffliegen lassen, der in seiner Wohnung illegale Drogen hergestellt hat. Seine 69 Jahre alte Mutter wird mit ins kriminelle Geschehen gezogen.

Beamte des Zollfahndungsamtes Essen entdeckten in der Marler Wohnung des 38-Jährigen eine komplette Laborausrüstung zur Herstellung von Steroiden. Die Wohnung seiner 69 Jahre alten Mutter in Herten habe der Mann zur Lagerung genutzt, teilte der Zoll am Donnerstag mit.

500 verkaufsfertige Ampullen von Mann aus Marl

 500 verkaufsfertige Ampullen sowie 850 Gramm Dopingwirkstoff stellte der Zoll nach eigenen Angabenm inm Herten sichern. Wie eine Sprecherin des Zollfahndungsamt sagte, soll die Mutter nichts von dem Handel ihres Sohnes gewusst haben.

Ein Päckchen verriet den Mann aus Marl

Aufgeflogen war der 38-Jährige, nachdem Zollbeamte am Flughafen in Frankfurt am Main ein an die Mutter adressiertes Paket mit 1,5 Kilogramm Dopingwirkstoffen sichergestellt hatten. Weitere Ermittlungen hätten dann ergeben, dass der 38-jährige Sohn der eigentliche Empfänger gewesen sei. Mit den aus Hongkong bestellten Wirkstoffen, die getarnt als Puddingpulver und Backmischungen verschickt wurden, stellte der 38-Jährige demnach Steroide her.

Doping-Hersteller aus Marl: Verkaufswert 13.000 Euro

Allein aus den sichergestellten Wirkstoffen hätte sich 780 Ampullen Dopingmittel im geschätzten Verkaufswert von 13 000 Euro herstellen lassen, sagte eine Sprecherin des Zollfahndungsamts.

Ist auch der Real in Herten von der geplanten Zerschlagung betroffen? 

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