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So soll die neue Goetheschule an der Hervester Straße aussehen. Diese Ansicht stammt aus dem Siegerentwurf der ACMS Architekten GmbH aus Wuppertal mit dem Büro Kraft.Raum. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung aus Krefeld.

Wettbewerb entschieden

Marler Grundschule wird neugebaut: So modern soll das Gebäude werden

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Die Preisträger des Architektenwettbewerbs für den Neubau der Goethe-Grundschule und das angrenzende Wohnquartier sind gefunden. Die alte Schule wird abgerissen.

Der Sieger steht fest: Einstimmig entschied die Jury, die ACMS Architekten GmbH aus Wuppertal mit dem Büro Kraft.Raum. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung aus Krefeld auf Platz eins im Wettbewerb zu setzen. Für die Leiterin der Goetheschule an der Hervester Straße, Isa Hofemann, setzt das ausgezeichnete Modell des Schulneubaus vor allem aus einem Grund die Anforderungen am besten um: „Hier wurde eine Schule für Grundschüler geplant“, betont sie. 

Aus Sicht der Pädagogin punktet der Entwurf, weil er durch seine Raumstruktur das jahrgangsübergreifende Lernen leicht macht und die Kinder im Schulalltag kurze Wege haben. „Und endlich werden wir auch wieder unseren Lehrplan im Sport umsetzen können“, sagt sie mit Blick auf die Sporthalle. 

So soll die Schule in Marl aussehen

Der Entwurf der Wuppertaler Architekten und der Krefelder Landschaftsarchitekten sieht eine zweigeschossige Schule mit drei sternenförmig angeordneten Gebäuden vor, die rund um den Schulhof als „Willkommensplatz“ gruppiert werden. Sporthalle und Schwimmhalle werden durch ein Dach verbunden. 15 Millionen Euro will die Stadt Marl ausgeben, um den Neubau der Goetheschule samt Sporthalle und Lehrschwimmbecken zu realisieren. An dieser Vorgabe haben sich die insgesamt 19 eingereichten Entwürfe von Architekten und Landschaftsplanern aus ganz Deutschland orientiert. Die alte Goetheschule wird abgerissen. Das Gebäude ist so marode, dass ein Neubau als wirtschaftlichste und energie-effizienteste Lösung angesehen wird. Statt der alten maroden Einfach-Halle, bekommt die neue Goetheschule eine Zweifach-Turnhalle.

Auch Marler Vereine profitieren 

Weil die Sporthalle am Schulgebäude in der Kampstraße mit dem Umbau zu Marschall 66 wegfällt, fehlen Kapazitäten für Vereine. Auch das neue Lehrschwimmbecken wird für den Vereinssport genutzt. Die Architekten waren aufgerufen, neben dem Schulgebäude auch ein Wohnquartier auf dem Grundstück der alten Schule mitzuplanen. „Mit der Vermarktung des Wohnviertels sollen Einnahmen für die Stadt erzielt werden“, betont der Stadtplanungsausschussvorsitzende Jens Vogel (SPD), der zur Jury des Architektenwettbewerbs gehörte.

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