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Das Jobcenter

Schürfwunden und Prellungen

Randale im Jobcenter Marl: zwei Frauen verletzt - Polizei ermittelt

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    Randolf Leyk
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Was war im Jobcenter Marl vorgefallen? Eine Kundin (25) und eine Sachbearbeiterin (63)  haben sich gegenseitig verletzt und wegen Körperverletzung angezeigt. Die Polizei ermittelte.

Beide Frauen hätten Verletzungen im Gesicht erlitten, sagt Polizeisprecher Michael Franz auf Nachfrage unserer Redaktion. Schürfwunden und Prellungen wurden fotografisch dokumentiert. Weshalb es zu dem Streit kam, ist bisher nicht geklärt. 

Die Polizei hat die Akten zu diesem Vorfall im Jobcenter Marl an die Staatsanwaltschaft Essen weitergegeben. Sie muss nun klären, ob sie Anklage erhebt und ob es zu einem Gerichtsverfahren kommt.

Vor Gericht wurde Messerattacke verhandelt 

Nach einer Messerattacke im Hattinger Jobcenter musste sich im vergangenen Jahr ein 38-jähriger Mann seit Mittwoch in Essen vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am 4. Dezember 2017 einen 59-jährigen Sachbearbeiter aus Wut niedergestochen zu haben. 

Öfter mal Vorfälle im Jobcenter

Laut Anklage wollte sich der Deutsche dafür rächen, dass ihm die Leistungen gestrichen worden waren. Zum Prozessauftakt hat der Angeklagte die Tat zugegeben, dabei aber jegliche Mordabsicht bestritten. "Ich wollte niemanden töten", sagte er den Richtern.

2011 fiel ein tödlicher Schuss

Bereits 2011 war ein Streit um wenige Euro dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf eine Arbeitslose in Frankfurt am Main vorausgegangen. Die Randaliererin wollte nach ersten Ermittlungen unbedingt Sozialhilfe in bar mitnehmen. Die 39-Jährige habe nicht akzeptiert, dass sie kein Bargeld bekommen konnte, hieß es bei Staatsanwaltschaft und Sozialdezernat seinerzeit in Frankfurt. Nach einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ soll es um weniger als 50 Euro gegangen sein.  

Messerangriff in Bayreuth

Mit einem Messer hatte ein Mann im März drei Mitarbeiter eines Jobcenters im bayerischen Bayreuth verletzt. Er habe das Gebäude betreten und die Angestellten unvermittelt angegriffen, teilte die Polizei damals mit. Danach flüchtete der Mann. Kurze Zeit später nahmen Beamte einen 38-Jährigen in der Nähe des Jobcenters fest. Details zu den Hintergründen der Tat und zu dem verdächtigen Deutschen waren zunächst nicht bekannt.

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