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Die neuen Märkte sorgen bereits für mehr Betrieb im Marler Stern. Das Outlet-Center soll im nächsten Jahr soll noch eins draufsetzen.

Einkaufen unter blauem Himmel

Was das neue Outlet-Center im Marler Stern bieten will

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Die Stern-Kunden kaufen ab Herbst 2020 unter blauem Himmel ein. Dann kommt das neue Outlet-Center – mit Animationen am Luftkissendach. Wir sagen, was es sonst noch bietet.

Die Pläne für das neue Outlet- und Erlebniscenter am Marler Stern sind ehrgeizig – der Name steht fest: Im „Marlet“ sollen sich 70 bis 90 Stores auf einer Verkaufsfläche von 15.000 m² ansiedeln. Die Vermarkter versprechen in Marl einen Sortimentsmix aus Mode, Lifestyle, Spielwaren, Geschenkartikeln, Süßwaren und Handwerkerbedarf. Kunden sollen die Markenartikel zu 30 bis 70 Prozent unter dem unverbindlichen Verkaufspreis erwerben können. 

Besonderer Clou: Auf das Luftkissendach im Marler Stern soll ein blauer Himmel projiziert werden. So können die Passanten unter Schäfchenwolken einkaufen oder bei Gewinnspielen „Sternschnuppen am animierten Nachthimmel zählen“. 

Eröffnung in Marl im Herbst 2020 geplant

Entwickelt wird das neue Outlet- und Erlebniscenter von der Marlet Objektgesellschaft mbH. Gesellschafter Kristofer Jürgensen bestätigt auf Nachfrage unserer Redaktion, dass die Eröffnung für den Herbst 2020 geplant ist: „Unser Konzept ist am Markt erfolgreich“. 

Markennamen sind aber noch Betriebsgeheimnis. Das gilt auch für die Restaurants, Cafés und Pop-up-Bars (= Tagesbars), die mit dem Outletcenter nach Marl kommen sollen. Durch neue Läden, Gastronomie und Cafés sollen nach Rechnungen der Objektgesellschaft 400 Arbeitsplätze entstehen. 

Kritik an Verkehrsführung

Wenn das Outlet-Center eröffnet wird, sollen die Kunden 2000 Parkplätze am Marler Stern nutzen können. Gebührenpflichtig werden voraussichtlich ab Mitte November dieses Jahres rund 1200 Parkplätze in der Karstadt-Tiefgarage, auf dem Parkdeck und im insel-Parkhaus, ebenso die 105 neuen Parkplätze am Creiler Platz. Das kündigte Investor Hubert Schulte-Kemper im Gespräch mit unserer Redaktion an.

Seit der Neueröffnung ist wieder Leben und Bewegung im Stern. Mittlerweile äußern Bürger und Politiker aber auch Kritik an der Verkehrsführung. Die Josefa-Lazuga-Straße, die zu den neuen Geschäften führt, werde als Rennstrecke missbraucht, klagt eine Bürgerin auf Facebook. Autofahrer hielten sich nicht ans Schritttempo, bemängeln auch die Bündnisgrünen. Sie warnen, durch einen separaten Geh- und Radweg würde der Verkehr weiter an Geschwindigkeit zunehmen. Doch ohne die Öffnung der Josefa-Lazuga-Straße für den Verkehr war der neue Marler Stern nicht möglich. Sie war Bedingung für Investitionen in das Einkaufscenter, betonen Eigentümer und Investoren immer wieder.

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