Der Wagen wartet an der Ampel und  wird von einem Radfahrer überholt. Für beide ist die Durchfahrt verboten.
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Der niederländische Wagen wartet auf der Römerstraße an der Ampel für Busfahrer und wird auch noch von einem Radfahrer überholt. Für beide ist die Durchfahrt verboten.

Sanierung geht voran

Nach tagelangem Verkehrschaos: Sperrung an dieser Straße könnte bald aufgehoben werden

  • vonJulia Grunschel
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Wenn das Wetter mitspielt, könnte eine unangenehme Straßensperrung in Marl bald schon Geschichte sein.

Update, 14. 10., 7.35 Uhr: Die geänderte Verkehrsführung an der Römerstraße hat sich unter Marls Autofahrern offensichtlich herumgesprochen. Bei unserem Besuch in dieser Woche am „Dicken Stein“ floß der Verkehr aus Hamm wie geplant in nur einer Richtung nach Hüls – problemlos.

Die jetzt begonnene zweite von sieben Bauphasen an der Römerstraße soll laut Angabe des Zentralen Betriebshofs noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Wenn das Wetter mitspielt, soll die derzeitige Sperrung in Richtung Hamm „in etwa sechs Wochen“ aufgehoben werden.

Momentan wird die zweite Hälfte des Kreisverkehrs rund um den „Dicken Stein“ eingebaut. Der Abschnitt umfasst die Römerstraße vom Bahnübergang aus in Richtung Carl-Duisberg-Straße bis zur Einmündung in die Sickingstraße. Zusammen mit dem angrenzenden Bahnübergang stellt dieser Abschnitt den kompliziertesten Teil der Sanierung dar.

Unsere bisherige Berichterstattung: So chaotisch wie vor einer Woche ist die Situation nicht mehr. Aber innerhalb weniger Minuten ignorieren während unseres Besuchs an der Baustelle allein zwei Autofahrer die vielen Umleitungsschilder und die knallroten „Durchfahrt verboten“-Schilder. Als sie merken, dass es nicht weitergeht, wenden die Fahrer im Bereich des Bahnübergangs.

Marl: Auch Radfahrer halten sich nicht an die Regeln

Während eine Frau ihren Motorroller über den Fußweg entlang der Baustelle an der Römerstraße schiebt, versuchen viele Radfahrer entgegen der erlaubten Fahrtrichtung weiter zu fahren - auf der Straße und auf dem Fußweg. Parallel sind die Bauarbeiter schwer beschäftigt. Im zweiten Bauabschnitt, mit dem sie letzte Woche begonnen haben, wird bis in die Carl-Duisberg-Straße hinein gearbeitet.

Baustellenampel statt Umweg

Die Verkehrsführung durch die Baustelle wird von vielen Marlern scharf kritisiert. Wer aktuell von Hüls nach Hamm fahren will, kann das nur über die Autobahn A 52 oder die Hülsbergstraße tun. Unser Leser Thomas Kania schlägt daher ganz konkret vor: „Eine Baustellenampel würde einen Umweg erübrigen. Chaos ist ohnehin vorhanden. Ich warte aber lieber an einer Ampel, bevor ich zehn Kilometer Umweg fahren muss, um nach Hause zu kommen.“

Vor allem für Rollstuhlfahrer, ältere Leute mit Rollator oder Eltern mit Kinderwagen sei der Weg durch die Baustelle „eine Katastrophe“, meint Silke Rinio. Über das Thema wird auch auf der Facebook-Seite der Marler Zeitung fleißig diskutiert:

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