+
Auf ihrem Handy hat Jasmin die Anwendung heruntergeladen, die ihr jetzt den Weg zum versteckten Schatz in der Haard zeigt.

Alternatives Sommerprogramm

Handy-Schatzsuche in der Haard

MARL - Geocaching heißt die High-Tech-Variante der guten alten Schatzsuche. Der digitale Kompass führt dieses Mal durch Marl.

An heißen Sommertagen sollte man nicht in der Wohnung hocken, denkt sich Jasmin. Die Frage ist – was tun? Schon wieder ins Freibad – nein? Im Internet entdeckt Jasmin Geocaching. Was ist das überhaupt – eine GPS-Schnitzeljagd? Die App führt mit GPS- Daten zu einem außergewöhnlichen Ort, wo ein versteckter Schatz wartet. "Das klingt wirklich aufregend", sagt Jasmin und lädt sich die App herunter.

Bevor sie losfährt, stellt Jasmin in der App ein, welchen "Cache" sie entdecken möchte. Sie entscheidet sich für den „Einsamen Greis“. Eine Karte mit Koordinaten und einem Navigationssystem öffnet sich. Sie startet das Auto und fährt los. Jasmins Weg biegt in eine versteckte Straße ab, die von der Landstraße in die Haard führt. Die App zeigt den Weg zum Schatz an, doch Jasmin merkt „hier komme ich mit dem Auto nicht weiter“. Sie parkt an der Seite des Feldwegs. Jasmin schnappt sich ihr Telefon, wo immer noch die Karte geöffnet ist. Sie folgt den Anweisungen der App und läuft Richtung Nord-Osten. Es geht tief in die Haard.

Nach 15 Minuten Fußweg erreicht sie die Stelle, von der die Karte verspricht, dass hier der Schatz – der "Cache" versteckt ist. Es ist eine fast kreisrunde Ausbuchtung im Wald. In der Mitte steht ein riesengroßer Baum mit einem Stamm, der fast drei Meter Durchmesser hat. "Hier muss es irgendwo sein", sagt Jasmin. Dann sieht sie es: Zwischen den Wurzeln des Baumes, die aus dem Bodes ragen, ist ein Loch.

Ein versteckter Schatz im Wald

Jasmin geht zu dem Loch und entdeckt eine braune Kiste und Büchlein. Sie öffnet die Dose, darin befinden sich kleine Gegenstände, wie Figuren und ein Flummi. In dem Buch steht, wer schon hier war und den "Cache" gefunden hat. Sie trägt sich in das Buch ein und legt es wieder zurück. Sie schaut nochmal in die App und findet heraus, dass sie den "Cache loggen" muss. „Das finde ich toll“, sagt Jasmin. "So werde ich mich immer an diesen Tag und diesen Schatz erinnern", sagt sie mit einem Lächeln auf den Lippen und fährt fort "ich wusste gar nicht, dass man so etwas cooles in Marl machen kann."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen? DWD warnt bereits
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen? DWD warnt bereits
Männer mit Schusswaffe wollten offenbar "Netto" überfallen - doch es gab ein Hindernis
Männer mit Schusswaffe wollten offenbar "Netto" überfallen - doch es gab ein Hindernis
Neue Blitzersäule am Autobahnzubringer: Entscheidendes Detail fehlt aber noch 
Neue Blitzersäule am Autobahnzubringer: Entscheidendes Detail fehlt aber noch 
Hertener Stadtstreicher sitzt jetzt hinter Gittern - aber nicht wegen der grünen Flüssigkeit
Hertener Stadtstreicher sitzt jetzt hinter Gittern - aber nicht wegen der grünen Flüssigkeit

Kommentare