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Freuen sich auf die Eröffnung (v.li.): Die Marler Künstler Barbara Kindermann-Trelenberg, Lothar Trelenberg und Burns Seiken, Olaf Magnusson (Center Manager), Stefan Belz (Agentur Stamm & Belz) sowie Susanne Stobernack, ebenfalls Marler Künstlerin

Ausstellung wird skurril

Kunst aus acht Ländern

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MARL - An diesem Wochenende beginnt der Marler Kunststern 2018.

Zu seiner ersten Teilnahme am Marler Kunststern kam Burns Seiken nicht ganz freiwillig. „Mein Bekannter Lothar Trelenberg hat mich schon mehrfach zur Bewerbung aufgefordert, aber irgendwie hat sich das nie ergeben. Lothar ließ aber nicht locker und nervte mich so lange, bis ich mich doch bewarb“, berichtet der Marler, der unter anderem als Tätowierer sein Geld verdient. Burns Seiken bewarb sich bei der Jury mit zwei Holzinstallationen — und schaffte es mit beiden auf Anhieb in die Ausstellung. Sein Werk „Glück Aus“ thematisiert das Ende des Bergbaus und zeigt Schlägel und Eisen, einen Förderturm sowie einen Amboss vor lodernden Flammen. „Am Marler Kunststern gefällt mir, dass die eingereichten Werke anonym bewertet werden, dass die Jury die Künstler nicht kennt. Das ist eine gute Lösung,“ sagt Seikens.

Unter dem Motto „Skurril“ reichten in diesem Jahr 200 Künstler aus dem In- und Ausland über 700 Werke ein. 150 Werke von 74 Künstlern aus acht Ländern sind vom 10. bis 24. November, von jeweils 12 bis 18 Uhr im Marler Stern zu sehen. „Mittlerweile ist der Kunststern in der Szene etabliert und hat auch ein gewisses Renommee entwickelt. Wenn man sich die Lebensläufe einiger Künstler ansieht, verweisen viele darauf, dass sie auch beim Marler Kunststern ausgestellt wurden“, erklärt Stefan Belz von der Essener Agentur Stamm & Belz.

Kunstwerk weist auf Umweltprobleme hin

Erstmals dabei ist Angelika Schwigon. Die Marlerin ist seit vielen Jahren als Hobbykünstlerin aktiv. Ihre Arbeit „Keine Durchsicht“ besteht aus einem Wandbild und einem Holzstab, den die Besucher auch anfassen dürfen. Mit ihrem Werk weist sie auf ein aktuelles Problem hin: „Ich wollte darauf aufmerksam machen, wie viel Plastikmüll unsere Umwelt verschandelt und habe diesen als Material verwendet, um ihn in etwas Schönes zu verwandeln“, sagt Angelika Schwigon zu ihrer Arbeit. Die Ausstellung im Stern beginnt heute um 18 Uhr mit der Vernissage und verteilt sich auf acht Räume. Dabei handelt es sich um leer stehende Ladenlokale.

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