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Eine von vielen Sperren: Breddenkampstraßen-Anwohner Winfried Unger macht sich Sorgen.

In Baustellen

Für Rettungskräfte muss es einen Weg geben

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MARL - Vor der Haustür eine Baustelle, ringsherum die Straßenanschlüsse gesperrt... das findet Breddenkampstraßen-Anwohner Winfried Unger nicht nur lästig, sondern gefährlich. Er befürchtet, eines Tages im Notfall auch für den rettenden Arzt nicht erreichbar zu sein. Nach einer Anfrage unserer Redaktion soll die Lage überprüft werden.

Einige Familien wohnen am Baustellen-Abschnitt der Breddenkampstraße zwischen der Langehegge und dem Wellerfeldweg. Hier sind die Straßenbauarbeiten nicht abgeschlossen. Damit kein Unfall passiert, hat die ausführende Firma bis auf eine Zufahrt alle Verbindungen dieses Abschnitts zur Umgebung gesperrt.

Geöffnet werden kann nur die südliche Einmündung des Wellerfeldwegs (aus Richtung Steinernkreuz kommend). Hier schließen die Bauarbeiter bei Dienstbeginn die Barrikade, um gefahrlos arbeiten zu können. Im Notfall oder wenn ein Anwohner die Siedlung verlassen will, wird improvisiert. Endet die Arbeit am Nachmittag, wird die Barrikade offen zurückgelassen, damit im Notfall die Rettungskräfte ohne Verzögerung zum Einsatzort kommen, wenn dieser in der Baustelle liegt.

Das ist in Sperrplänen festgelegt, erläutert Michael Lauche, Chef des Zentralen Betriebshofs (ZBH). Feuerwehr-Chef Rainald Pöter bestätigt: Die Wehr nehme an Baubesprechungen teil und sei deshalb im Bilde, wie welche Straße während einer Baustellenphase zu erreichen sei.

Das Problem: Die Zufahrt über den Wellerfeldweg wird offenbar außerhalb der Arbeitszeit von Dritten mit den dort lagernden Elementen gesperrt – ohne Absprache, ohne Wissen der Offiziellen. Lauche bestätigt, dass die Bauarbeiter morgens schon vor einer Sperre standen, die sie selbst am Vortag nicht errichtet hatten. Nach unserer Nachfrage kündigte der ZBH-Chef an: Es solle geprüft werden, ob die Sperren künftig abends durch Schlösser vor fremdem Zugriff geschützt werden können. Allerdings hat der Ärger ohnehin bald ein Ende. Heute, einen Tag später als angekündigt, soll der letzte Teil asphaltiert werden.

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