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Das erste städtische E-Auto.

Bund und innogy zahlen

ZBH hat E-Auto

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MARL - Der Zentrale Betriebshof Marl (ZBH) hat nun ein E-Auto im Einsatz. Am Steuer sitzt Achim Kompa, Gärtnermeister in ZBH-Diensten. Er überwacht die Arbeiten von rund 50 Mitarbeitern, spürt Bürgerbeschwerden nach, prüft, wo allzu üppiges Wildgrün die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

70 bis 80 Kilometer, so schätzt er, legt er pro Tag im Stadtgebiet zurück, meist in kurze und kürzeste Strecken zerstückelt. Gerade dafür ist ein E-Auto wie geschaffen: Es muss nicht warmlaufen, verbraucht gerade bei Ampelstaus und Stotterverkehr extrem wenig Energie. Mit seinem 80-KW-Motor (109 PS) und seiner 30-KWh-Batterie schafft der Wagen, ein Nissan Leaf, das übliche Tagespensum locker, und bei Bedarf auch ein gutes Stück mehr. Und dann? Die Tankstellen von E-Autos sind Ladesäulen, eine davon hat der Betriebshof für den Eigenbedarf installiert. Hier kann der kleine Flitzer nachts seine Akkus füllen. Beim ersten E-Auto hatte die Stadt Glück: Das Bundesumweltministerium förderte, der städtische Eigenanteil konnte aus Mitteln der RWE-Tochter innogy aufgebracht werden.

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